Jair denkt: Heute ist Königinnentag, darüber habt ihr mir in der letzten Zeit schon einiges erzählt. Morgens nach dem Frühstück, anziehen und Zähneputzen, fahren wir zusammen nach Amstelveen in Richtung des alten Dorfes. Du, papa, fragst bei der Absperrung ob du deine schwangere Frau und seinen Sohn absetzen darfst und versprichst dann zurück zu kommen. Und das dürfen wir.

Einmal ausgestiegen und beim ersten Stand, wo Spielzeugauto’s verkauft werden, bleibe ich stehen. Ich muss natürlich das schönste raussuchen, aber das ist noch eine schwere Wahl. Du, Mama, willst eigentlich erst nur ein Auto kaufen, dann werden es doch zwei, da ich mich nicht entscheiden kann. Dann kommt Papa zu uns.

Ich darf auf seine Schultern, von dort oben lasse ich die nächsten Meter folgendes von mir hören: “Papa/ Mama schau mal das Auto/ der Traktor/ das Rennauto etc. ist so schön. Und das ist auch ganz toll. Papa, darf ich von deiner Schulter runter”.

Jair denkt: Als du mich nicht mehr tragen kannst, darf ich wieder selber laufen. Du, Mama, fragst ob Papa mich im Zaum halten kann. Du kannst selber nicht mehr so gut bücken, um die Auto’s zurück zu stellen, die ich ständig von den Tüchern der Verkäufer runter fahre. Aber du, Papa, hast auch Probleme mit deinen Händen: deine Salbe vergessen und die Sonne ist nicht gut für deine Hände. Daher willst du zurück. Du gehst vor das Auto abholen und ich schlendere mit Mama zurück zum Anfang des “Vrijmarktes”, wo du uns abholen sollst. Auch auf dem Rückweg, kann ich es natürlich nicht lassen bei jedem Stand an dem Auto’s verkauft werden zu probieren ob sie auch wirklich fahren.

Jair: “Brumm, brumm” ( und dann bewegen die Auto’s sich vom Tuch).

Jair denkt: Du bist davon gar nicht beeindruckt. Und sagst, dass wir keine Auto’s mehr kaufen sondern nur noch den Zug den ich mir so gewünscht habe, aber den finden wir leider nicht. Trotzdem meine Ausbeute für den Tag ist nicht schlecht: 2 Auto’s und eine Lokomotive für das Baby mit der ich allerdings spielen darf, bis das Baby geboren ist.