Jair denkt: Heute verhalten Mama und Papa sich irgendwie komisch, anders als sonst. Morgens war ich relativ früh wach. Mama ist zum Sport gegangen und ich habe mit Papa zu Hause gespielt, denn draussen war viel Matsch, teils Eis und teils Wasser.
Als Mama zurück ist, gehen wir zusammen Mittagessen und ich bin dann auch wieder schnell müde. Also gehe ich meinen Mittagsschlaf machen. Mama muss nochmal weg und das tut sie während Papa mich ins Bett legt.
Nach einer Stunde bin ich allerdings schon wieder wach. Du, Papa, telefonierst mit Mama um zu fragen wo sie ist und wann sie wieder zurück ist, da er schnell wegfahren will. Kurz drauf bist du, Mama, wieder da und packt ihr alles ein. Dann laufen wir zum Auto und ihr sagt, dass wir zu Großmam und Großpapa, Oma, Opa, Samuel, Daniel, Bianca und so weiter fahren. Das ist schon sehr merkwürdig, all diese Leute zusammen die doch nicht im selben Haus wohnen und so. Als wir dort ankommen, bin ich dann auch etwas schüchtern. Dazu kommt noch, dass ich als erstes Jaime’s Freund Ger über den Weg laufe was dazu führt, dass ich beinahe wieder rückwärts rausgehe.
Drinnen sind alle schon anwesend und es ist sehr unruhig. Beide Tanten von dir, Papa, sind da mit Kindern und eine auch mit Freund, dann noch Oma, Opa, meine Onkel Samuel und Daniel, Bianca, die Freundin von meinem Großcousin Bart und natürlich Großoma und Großpapa. Ich bin von Anfang an ganz verrückt nach meiner Cousine Amanda.
Dann fangen wir an die Geschenke auszupacken. Einer nimmt ein Geschenk und gibt es demjenigen dessen Namen drauf steht. Nachdem derjenige es ausgepackt hat, nimmt der das nächste Geschenk und gibt es demjenigen dessen Namen drauf steht. Ich spiele ganz lieb mit meinem mitgebrachtem Spielzeug. Nur zwischendurch will ich ab und zu an die noch nicht ausgepackten Geschenke gehen.
Dann ereignet sich etwas merkwürdiges. Bianca bekommt ganz viele Geschenke und in allen sind ganz komische Buchstaben drin. Beinahe keines gleicht dem anderen und auf manchen sind irgendwelche Sachen drauf. Manchmal liest jemand der ein Geschenk bekommen hat allen anderen etwas vor und manchmal löst das ein Lachen bei allen anderen aus. Irgendwie wird die Situation gespannter. Ganz am Schluss sind nur noch einige Päckchen da und Groβtante Jaime lässt sie mich austeilen indem sie den Namen nennt desjenigen der das Geschenk bekommen muss. Ich lasse mich sogar von Ger auf den Schoss nehmen ohne in lautes Heulen auszubrechen.
Die Gesellschaft zerstreut sich schon beinahe wieder, da passiert wieder etwas merkwürdiges. Ich war gerade dabei mit Mama zu spielen, als Bianca ihre Buchstaben in eine Reihenfolge legt. Alle kommen wieder zurück und schauen ganz gespannt zu was passiert. Dann sinkt Onkel Daniel auf ein Knie und sagt etwas. Bianca sagt darauf Ja. Dann klatschen alle in die Hände. Sowas komisches habe ich sonst noch nie gesehen.
Danach schaue ich mit Groβcousine Amanda, mit der ich mich sehr gut verstehe, mein neues Buch an. Sie lehrt mich auch neue Wörter wie zum Beispiel “Falingo” (Was Flamingo bedeuten soll). Kurz danach gibt es essen. Oma hat leckere Makkaroni gemacht, die ich so mag. Ausserdem bin ich für ein Foto bei Groβopa auf dem Schoβ gewesen. Kurz nach dem Abendessen fahren wir wieder nach Hause.