Dezember 2010

Ein angenehmes Gespräch mit deiner Leiterin

Door admin op December 28th, 2010

Mama: Kurz vor den Weihnachtsferien, rufe ich bei deiner Kindertagesstätte an und habe ein tolles Gespräch mit einer deiner Leiter. Sie sagt, dass es so fantastisch geht auf deiner Gruppe. Du hättest dich total an den Rhythmus der Gruppe angepasst. Du wärst so ein soziales Kind, könntest allerliebst mit den anderen Kindern spielen. Du würdest gut schlafen, supergut Obst essen und wenn man euch sagen würde, dass ihr aufräumen müsst, wärst du immer als erster dabei. Sie sagte mit eigenen Worten du wärst das Modellkind der Gruppe.

Jair denkt: Was den Rhythmus auf der Gruppe angeht und die anderen Kinder, fühle ich mich hier sehr wohl. An die anderen Kinder muss ich mich sicher noch etwas gewöhnen, da sie mir zum Grossteil noch sehr fremd sind. Auch an die Leiter muss ich mich wirklich noch besser gewöhnen. Daher resultiert das Weggehen das bis jetzt so gut ging (ohne Tränen und Theater) nun wieder in heisse Heulausbrüche. Ich muss mich auch etwas daran gewöhnen, dass nun viele Kinder grösser und stärker als ich sind und mir nun erzählen was ich tun und lassen muss, anstatt andersrum. Aber sonst fühle ich mich hier sehr wohl und es geht mir ausgezeichnet.

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Ich weiss genau was ich will

Door admin op December 18th, 2010

Jair denkt: Gestern durfte ich Mama helfen beim Kochen. Ich habe ihr Dinge angegeben und durfte die Schalen wegwerfen. Dinge wegwerfen tue ich gerne. Ich habe mich genau erinnert wie das geht und als Mama mich heute den Deckel des Glases Erdnussbutter hat wegwerfen lassen, wollte ich das Glas auch wegwerfen.

Auch bei Oma und Opa, wo wir heute nachmittag waren, wusste ich genau was ich wollte. Als mein Schneeanzug ausgezogen ist, klettere ich als erstes die Treppe hoch und sage Puppe und Buch. Als erstes laufe ich in Oma’s Zimmer und hole die Puppe, dann in mein Zimmer dort um das Buch zu holen.

Vorlesen lassen will ich mir auch nicht von Opa. Die Rosinen, die er für mich hat will ich hingegen schon haben.

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Schneespiele

Door admin op December 17th, 2010

Jair denkt: Schon kurz nach dem Aufwachen, hat es angefangen zu schneien. Die Autofahrt zur Bäckerei um dort Challah zu kaufen, dauert länger als sonst. Danach gehen wir noch einkaufen im Supermarkt. Zu Hause angekommen, packst du, Mama, wie versprochen nur die Einkäufe aus und dann gehen wir raus zum Schlittenfahren. Ausserdem bauen wir zusammen auch einen Schneemann.

Mittags nach meinem Mittagsschlaf, telefonierst du, Mama, mit Papa. Du erzählst mir, dass er nicht nach Hause kommen kann, da die Züge nicht fahren. Wir gehen nochmals raus in den Schnee, der inzwischen doppelt so hoch liegt, wie mittags. Nun schneit es aber nicht mehr. Draussen sind ein paar andere Kinder, die meinen Schlitten ziehen, Schneeballschlachten machen und einen anderen Schneemann bauen. Den von uns hat leider jemand kaputt gemacht. Glücklicherweise haben wir noch unsere Fotos.

Es ist dann auch eine Ausnahme, dass du, Mama, Mozi und Kiddusch machst. Das Essen schmeckt ausgezeichnet, erst gibt es Suppe.

Mama: Die Zutaten der Suppe sind sehr gesund. Einzeln hättest du sie nie gegessen, Sellerie und Lauch. Aber ich bin auch überrascht, dass mir die Suppe schmeckt, denn ich mag Lauch auch nicht so.

Jair denkt: Auch den Fisch den es danach gibt und besonders die Erbsen mag ich sehr. Vom Reis esse ich einen kleinen Happen aber insgesamt habe ich gut gegessen.

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In die Kleinkindgruppe

Door admin op December 14th, 2010

Mama: Ab nächste Woche gehst du in die Kleinkindgruppe. Wir haben das Gefühl, dass du in deiner jetzigen Gruppe nicht genug Herausforderungen hast. Trotzdem sind wir uns nicht sicher wie es dir in der Kleindkindgruppe mit lauter älteren Kindern ergehen wird. Dann wird alles möglich von dir erwartet: dass du Obst auf dem Stuhl sitzend isst und aus einem offenen Becher trinkst, dich gut selber beschäftigen kannst und lieb dein Spielzeug aufräumst. Ausserdem finde ich selber es natürlich insgeheim gar nicht toll, dass du nun kein Baby mehr bist, sondern wirklich ein grosser Junge wirst.

Jair denkt: Ich weiss nicht worüber ihr euch so viele Gedanken macht. Ich sehe das ganze eher gelassen. Ich war ja früher auch schon einmal am Tag oder so bei den grossen Kindern, meistens mit meinen Freunden Sammy, Maya, Shai und so. Von daher sehe ich da keine Probleme.

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Kacki oder Helikopter

Door admin op December 10th, 2010

Papa beim Abendessen während Jair Pressgeräusche gemacht hat: Jair hast du Kacki gemacht.

Jair: Helikopter pakken (Er öffnet die Schublade wo alle Autos drin sind).

Während Mama es schon riechen kann und Papa zu ihm geht um den Helikopter herauszunehmen: Jair hast du Kacki gemacht?

Jair: Helikopter.

Papa: Dein Helikopter ist nicht in der Schublade. Er liegt da (weist dorthin).

Mama und Papa können nicht mehr an sich halten und brechen in lautes Lachen aus.

Mama zu Papa: Versuche es noch einmal wenn Jair seinen Helikopter in der Hand hat.

Jair hat seinen Helikopter in der Hand und Papa fragt: Hast du Kacki gemacht.

Jair: Helikopter.

Mama: Ob er will oder nicht, mit Helikopter oder ohne aber jetzt muss er wirklich saubergemacht werden.

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Nikolausfeier mit Familie

Door admin op December 5th, 2010

Jair denkt: Heute verhalten Mama und Papa sich irgendwie komisch, anders als sonst. Morgens war ich relativ früh wach. Mama ist zum Sport gegangen und ich habe mit Papa zu Hause gespielt, denn draussen war viel Matsch, teils Eis und teils Wasser.

Als Mama zurück ist, gehen wir zusammen Mittagessen und ich bin dann auch wieder schnell müde. Also gehe ich meinen Mittagsschlaf machen. Mama muss nochmal weg und das tut sie während Papa mich ins Bett legt.

Nach einer Stunde bin ich allerdings schon wieder wach. Du, Papa, telefonierst mit Mama um zu fragen wo sie ist und wann sie wieder zurück ist, da er schnell wegfahren will. Kurz drauf bist du, Mama, wieder da und packt ihr alles ein. Dann laufen wir zum Auto und ihr sagt, dass wir zu Großmam und Großpapa, Oma, Opa, Samuel, Daniel, Bianca und so weiter fahren. Das ist schon sehr merkwürdig, all diese Leute zusammen die doch nicht im selben Haus wohnen und so. Als wir dort ankommen, bin ich dann auch etwas schüchtern. Dazu kommt noch, dass ich als erstes Jaime’s Freund Ger über den Weg laufe was dazu führt, dass ich beinahe wieder rückwärts rausgehe.

Drinnen sind alle schon anwesend und es ist sehr unruhig. Beide Tanten von dir, Papa, sind da mit Kindern und eine auch mit Freund, dann noch Oma, Opa, meine Onkel Samuel und Daniel, Bianca, die Freundin von meinem Großcousin Bart und natürlich Großoma und Großpapa. Ich bin von Anfang an ganz verrückt nach meiner Cousine Amanda.

Dann fangen wir an die Geschenke auszupacken. Einer nimmt ein Geschenk und gibt es demjenigen dessen Namen drauf steht. Nachdem derjenige es ausgepackt hat, nimmt der das nächste Geschenk und gibt es demjenigen dessen Namen drauf steht. Ich spiele ganz lieb mit meinem mitgebrachtem Spielzeug. Nur zwischendurch will ich ab und zu an die noch nicht ausgepackten Geschenke gehen.

Dann ereignet sich etwas merkwürdiges. Bianca bekommt ganz viele Geschenke und in allen sind ganz komische Buchstaben drin. Beinahe keines gleicht dem anderen und auf manchen sind irgendwelche Sachen drauf. Manchmal liest jemand der ein Geschenk bekommen hat allen anderen etwas vor und manchmal löst das ein Lachen bei allen anderen aus. Irgendwie wird die Situation gespannter. Ganz am Schluss sind nur noch einige Päckchen da und Groβtante Jaime lässt sie mich austeilen indem sie den Namen nennt desjenigen der das Geschenk bekommen muss. Ich lasse mich sogar von Ger auf den Schoss nehmen ohne in lautes Heulen auszubrechen.

Die Gesellschaft zerstreut sich schon beinahe wieder, da passiert wieder etwas merkwürdiges. Ich war gerade dabei mit Mama zu spielen, als Bianca ihre Buchstaben in eine Reihenfolge legt. Alle kommen wieder zurück und schauen ganz gespannt zu was passiert. Dann sinkt Onkel Daniel auf ein Knie und sagt etwas. Bianca sagt darauf Ja. Dann klatschen alle in die Hände. Sowas komisches habe ich sonst noch nie gesehen.

Danach schaue ich mit Groβcousine Amanda, mit der ich mich sehr gut verstehe, mein neues Buch an. Sie lehrt mich auch neue Wörter wie zum Beispiel “Falingo” (Was Flamingo bedeuten soll). Kurz danach gibt es essen. Oma hat leckere Makkaroni gemacht, die ich so mag. Ausserdem bin ich für ein Foto bei Groβopa auf dem Schoβ gewesen. Kurz nach dem Abendessen fahren wir wieder nach Hause.

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