Februar 2009

Geburtstagsfeier deiner Oma aus Deutschland

Door admin op February 27th, 2009

Mama: Heute hat deine Oma Geburtstag. Wir laufen morgens zur Bäckerei um Brot und Kuchen zu kaufen. Oma hat sich vorgenommen Essen zu bestellen so dass wir abends gut essen können ohne alles selbst Kochen zu müssen.

Jair denkt: Später kommen die andere Oma und der andere Opa und mein Onkel Samuel zum Essen zu uns. So feiern wir Oma Judiths Geburtstag zusammen.

Mama: Papa, deine Oma, dein Opa, Tante Dina und ich haben ihr zusammen Bücher für ihre Ausbildung zur Psychotherapeutin gekauft. Darüber freut sie sich sehr. Leider reist Oma dieses Wochenende wieder ab.

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Freundin Shoshanna zu Besuch

Door admin op February 25th, 2009

Mama: Heute kommt eine gute Freundin Shoshanna zu Besuch. Sie ist inzwischen hochschwanger und ist jetzt frei. Sie gibt selbst an, dass sie gern noch kommen will und dich sehen will, bevor sie selbst ihr Kind bekommt.

Jair denkt: Eine Frau kommt zu Besuch und bringt ein Geschenk für mich mit. Darin befindet sich ein Kuscheltier-tuch und ein Rasselding, was ich um mein Armgelenk tragen kann, aber das finde ich jetzt noch nicht so interessant.

Mama: Abends geht Oma zu unserer Familie zum Essen. Wir haben in der Zwischenzeit unsere Freunde Jarona und Simon zu Besuch. Sie wollen dich bewundern kommen und bringen dir ein Geschenk mit.

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Ankunft von Oma aus Deutschland

Door admin op February 21st, 2009

Mama: Morgens nach dem Stillen ziehe ich dich an und wir laufen zur Synagoge. Natürlich gilt während dem Kiddusch die ganze Aufmerksamkeit dir allein. Es ist ja gut, dass sich wenigstens nicht alle Leute gleichzeitig auf dich stürzen.

Heute kommt deine Oma aus Deutschland zu Besuch. Sie bleibt eine Woche lang während ihrer Ferien hier. Oma hatte ziemlich viele Entzugserscheinungen. Zum Glück hat sie jetzt eine ganze Woche Zeit, um alles einzuholen. Wir werden sehen. Das tolle ist jedoch, dass ich mich mit Mama zusammen eher traue auch länger nach draußen zu gehen. Sie sagt: Das ist doch gerade der Vorteil des Stillens, dass du das überall machen kannst.

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Gemeinsam Mittag essen mit Davinia und Eli

Door admin op February 19th, 2009

Mama: Heute kommt Davinia mit Eli zu Besuch. Zusammen fahren wir zu Nesjomme und kaufen Brot. Dann fahren wir zu uns zurück und essen zusammen zum Mittag. Kurz danach muss Davinia auch schon wieder weg, da Eli seinen Mittagsschlaf machen muss.

Jair: Ich finde alles gut, wenn mich nur jemand festhält während ich Krämpfe habe und mich lieb knuddelt.

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Grosstante Jaime kommt zu Besuch

Door admin op February 12th, 2009

Mama: Morgens so gegen elf Uhr kommt deine Grosstante Jaime zu Besuch. Sie bewundert dich und bringt mir ein paar Geschenke mit. In Holland ist es manchmal üblich einen „Kraammand“ zu bringen. Das ist ein Korb mit mehreren kleinen Geschenken für die erste Woche und die Mutter/ Eltern machen jeden Tag ein Geschenk auf. So etwas hat sie mir mitgebracht.

Jair denkt: Später kommt noch eine Frau, eine Bekannte von Mama und Papa. Wir gehen draußen ein bisschen spazieren. Es ist das erste Mal seit der Brit Milah, dass ich wieder nach draußen gehe.

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Letzter Tag mit der (schrecklichen) Säuglingsschwester

Door admin op February 10th, 2009

Jair denkt: Heute kommt dieselbe Frau, die gestern auch da war noch einmal. Auch die Hebammen kommen und ich werde wieder in das Tuch gelegt, das dann in der Luft schwebt und so schön schaukelt.

Mama: Dein Gewicht hat sich nicht verändert seit Samstag und du hast dein Geburtsgewicht noch nicht erreicht. Die Säuglingsschwester meint, dass das nicht gut wäre und du solltest mehr zu trinken bekommen. Die Hebammen sind allerdings sehr zufrieden. Also probiere ich mich nicht zu verrückt zu machen. Auf jeden Fall sind wir die Säuglingsschwester nach dem heutigen Tag los.

Jair denkt: Später kommen Uroma und Uropa noch um nach der Mama und mir zu schauen.

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Der grosse 8. Tag

Door admin op February 9th, 2009

Mama: Heute ist dein großer Tag. Durch die Säuglingsschwester werde ich langsam verrückt. Sie behauptet immer noch, dass du nicht genug trinken bekommst und rät uns an Fläschchen von Hypoallergener Art zu geben. Die Säuglingsschwester vereinbart mit den Hebammen, dass sie noch einen Tag extra kommen darf.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Mittags nach dem Trinken werde ich von Mama und Papa warm eingepackt und wir steigen ins Auto ein. Dann fahren wir nicht weit und Papa parkt das Auto auf einem Parkplatz. Sobald wir aus dem Auto gestiegen sind, kommen schon alle möglichen Leute auf uns zu. Manche erkenne ich, so wie Oma, Opa, Dina und Ruthi. Aber auch ein paar Unbekannte Leute.

Mama: Auf dem Parkplatz des Krankenhauses sehen wir auch David und Ulla, die uns auch entgegen kommen. Auch Linda und Clive begrüßen uns auf dem Parkplatz. Wir halten uns nicht lange auf und gehen gleich ins Gebäude. Dort sind auch schon einige Besucher eingetrudelt. Ich begrüße einige Freunde und Bekannte. Es gibt aber auch noch einiges zu tun. Als erstes setze ich mich mit dir in ein Nebenzimmer und stille ihn, damit du während der Zeremonie einen gut gefüllten Magen hast. Dann wirst du gewickelt und in Tücher eingewickelt, damit die Brit Milah vorgenommen werden kann. Ich setze mich in den Saal. Linda, meine Mutter und Schwester versuchen mich ab zu lenken. Gleich werden Richard und Lauren dich hereinbringen. Opa aus Deutschland hält dich während der Zeremonie.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Papa ist die meiste Zeit bei mir zusammen mit einem bärtigen Mann und einer Frau mittleren Alters. Dann gibt Papa mich an einen langen, dünnen Mann und einer sehr schlanken Frau mit langen, glatten, braunen Haaren. Die gehen dann auf die Tafel mit allen Utensilien, und dem dahinter sitzenden Opa zu. Dann gibt der Mann mich an Opa. Erst werde ich auf ein Kissen neben Opa gelegt. Es scheint ein bisschen wakkelig also legt Opa seine Hand auf mich. Dann darf er mich auf dem Kissen festhalten. Währenddessen macht sich der Mann mit dem Bart an mir zu schaffen. Ich heule ein bisschen aber nicht viel oder lang. Dann wird mein Name „Jair Amitai“ umgerufen. Danach werden noch ein paar Segensprüche gesagt. Papa sagt auch noch was.

Mama: Nachdem der Mohel die Brit Milah/ Beschneidung vorgenommen hat, werden ein paar Segensprüche gesagt. Der Papa erklärt wie wir deinen Namen „Jair Amitai“ gewählt haben. „Jair“ bedeutet Gottes Stadt oder Gottes Licht. Das passt, da wir uns in Israel kennen gelernt haben und uns in Jerusalem näher gekommen sind. Die Stadt ist für uns die Stadt Gottes und dort herrscht Gottes Licht. „Amitai“ bedeutet Treue, was in unserer Beziehung sehr wichtig ist. Abends haben wir mit der ganzen Familie noch bei uns zu Hause gegessen. Neben Oma’s, Opa’s, Onkeln und Tanten, Großonkel David und Grosstante Ulla sind auch Max und Els anwesend. Nur Tante Dina musste zurück fahren. Wir beide ruhen uns im Schlafzimmer aus und dort stille ich dich auch. Im Nebenzimmer wird alles fertig gemacht fürs Essen. Anschließend müssen David und Ulla noch zurück fahren und deine Grosseltern Suzanne und Maury kümmern sich um den Abwasch. Auch Oma Judith, Opa Gad und Ruthi gehen schließlich ins Hotel. Sie fahren ja am nächsten Tag zurück nach Hause. Glücklich aber sehr erschöpft packen wir schließlich am Nachmittag im Schlafzimmer noch all deine Geschenke aus.

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Erste Woche nach der Geburt: Sonntag

Door admin op February 8th, 2009

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Heute kommt wieder dieselbe Säuglingsschwester, die nicht so nette. Auch Oma, Opa, Ruthi und Dina kommen vormittags vorbei.

Mama: Mittags essen Oma, Opa, Ruthi und Dina woanders, aber nachmittags kommen sie noch mal zurück. Da die Säuglingsschwester meint, dass es mit dem Stillen noch nicht so gut geht, will sie beantragen noch einen Tag länger bleiben zu können. Dies können die Hebammen, die am nächsten Morgen kommen genehmigen. Abends gehen Oma, Opa, Ruthi und Dina mit der anderen Oma und dem anderen Opa essen. Wir bekommen abends noch Besuch van Richard und Lauren, damit du sich schon mal an sie gewöhnen kannst. Schließlich werden sie dich hereinbringen.

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Erste Woche nach der Geburt: Samstag

Door admin op February 7th, 2009

Unser Sohn “Nemo” denkt: Heute kommt wieder eine andere Frau zu uns. Diese ist schon um einiges älter und nicht sehr nett.

Mama: Die neue Säuglingsschwester ist tatsächlich nicht so sympathisch. Sie hat auch gleich was aus zu setzen, nämlich, dass wir die Windeln von den letzten Tagen nicht bewahrt haben. Ungläubig schüttelt sie ihren Kopf nach dem Motto. Hat ihnen denn das niemand gesagt. Glücklicherweise kommen heute auch meine Eltern, deine Grosseltern aus Deutschland zu Besuch, sowie auch deine Tante Dina. Auch Ruthi, meine adoptierte Großmutter wird zum Brit kommen. Dies freut mich sehr, da sie zur selben Zeit für ihren echten Enkel in Amerika hätte sein können.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Später kommen dann eine junge Frau, meine Tante Dina, eine Frau und ein Mann mittleren Alters, meine Grosselten und noch eine Frau, Ruthi, an.

Dies macht die Wohnung ziemlich voll. Dadurch vergeht mir ein wenig der Appetit.

Mama: Auf einmal erscheint die Wohnung so voll mit meiner Familie. Viele Leute probieren gleichzeitig mit mir zu sprechen, was nicht besonders gut funktioniert. Außerdem ziehe ich mich teilweise mit unserem Baby zurück. Auf der einen Seite ist es dann schön während dem Stillen Gesellschaft zu haben, andererseits wird mir das auch zu viel. Insbesondere ist es sehr viel, da unser Sohn heute unruhig ist und nicht gut trinkt. Meine Mutter will dich auch ganz für sich haben, da so süß bist. Darüber hinaus ist da noch die Frage bist du zu gelb um die Brit Milah am Montag ab zu halten oder nicht. Diese Frage meinerseits wird auch nicht befriedigend beantwortet, da jeder was anderes sagt.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Heute werde ich wieder gewogen. Dieses Wiegen gefällt mir ganz gut. In dem Tuch schaukele ich ganz nett hin und her.

Mama: Wenigstens hat der Kleine zugenommen, was eine Erleichterung meinerseits ist. Das Gewicht steigt jetzt wieder.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Und ich darf heute wieder baden. Das genieße ich sehr. Es ist so entspannend J. Natürlich kommen die Fotografen gleich in Scharen. Oma macht Foto’s von Mama, die  mich badet und mir. Mittags gehen Oma, Opa und Ruthi dann weg, um nachmittags wieder zu kommen. Dina bleibt bei uns.

Mama: Der Nachmittag verläuft auf ähnliche Art und Weise wie der Vormittag. Abends gehen Oma, Opa, Ruthi uind Dina zu Max und Els zum Essen. Es wird vereinbart, dass sie uns am nächsten Tag wieder besuchen kommen.

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Erste Woche nach der Geburt: Freitag

Door admin op February 6th, 2009

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Morgens kommt Oma zwischendurch vorbei. Später kommt eine unbekannte Frau mit ganz kalten Fingern. Sie spricht erst eine Weile mit Mama. Dann tut sie was ganz gemeines nämlich mir einen Pfropfen in mein Ohr gehen. Ich zeige ihr durch viel Bewegung und Heulen, dass ich das gar nicht toll finde. Danach Sticht sie in meine Ferse und drückt ein Stück Papier dagegen so dass das Blut am Papier bleibt. Dabei gebe ich keinen Mucks von mir, da ich ein tapferes und starkes Baby bin.

Mama: Die Frau von der GGD mit den kalten Händen macht den Hörtest mit dir, von dem du gar nicht begeistert bist. Durch das viele bewegen und heulen dauert die Prozedur noch länger als nötig. Schliesslich klappt es allerdings und der Ausschlag ist positiv. Das heisst dein Gehör ist in Ordnung. Den Fersenprick lässt du ohne Murren über dich ergehen. Dabei erhalten wir keinen Ausschlag falls alles in Ordnung ist.

Eine Säuglingsschwester, die einspringt und die wir mit Mühe und Not regeln konnten, kommt ein paar Stunden vorbei. Sie sagt auch, dass du noch ein bisschen gelb bist. Für meine Wunden sei frische Luft gut. Sie ist ganz erstaunt wie schnell die Gebärmutter wieder nach unten gesunken ist.

Unser Sohn „Nemo“ denkt: Abends kommen Oma und Opa von Michaels Seite und Onkel Sam zu uns. Opa legt eine Hand auf den Kopf von Papa und sagt etwas. Danach macht er das auch mit Onkel Sam. Papa ist ganz stolz und glücklich, dass er das danach auch bei mir machen darf. Sie machen erst ein paar gemurmelte Segensprüche mit Wein und Brot.

Mama: Michael ist tatsächlich ganz stolz zum ersten Mal in seinem Leben seinen Sohn zu segnen. Das macht er direkt nachdem er seinen Segenspruch und Samuel seinen erhalten hat. Michael’s Eltern haben das Essen mitgebracht und kümmern sich zusammen um den ganzen Abwasch so dass ich gar nichts tun muss.

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