Dezember 2009

Silvester

Door admin op December 31st, 2009

Mama: Die letzten Tage bist du erkältet und das trägt nicht zu einer guten Stimmung oder gutem Schlafen, vor allem durchschlafen bei. Schon die letzten Tage willst du nicht wirklich in deinem Bett schlafen. Meistens endet es so, dass wir dich in unser Bett nehmen. Dort schläfst du merkwürdigerweise dann meist gut, vor allem wenn wir daneben liegen. Wobei du auch noch nachts wach wirst und dich nicht gut fühlst. Auf jeden Fall hast du tagsüber ganz gut geschlafen, so dass du nicht zu müde bist. Trotzdem hoffen wir auf einen guten Abend, damit wir uns auch unseren Gästen widmen können. Du hast uns allerdings deine Musikalität unter Beweis gestellt. Beim Zuhören der Top 2000 wiegst du dich im Takt der Musik mit. Um viertel nach sechs kommt eines der beiden Ehepaare mit ihrer dreimonate alten Tochter.

Jair denkt: Du, Mama hast mich ins Tragetuch genommen, da ich nicht selber spielen will. Ins Tuch will ich in letzter Zeit auch nicht, also das ist auch nicht genau was ich will. Manchmal weiss ich das allerdings sowieso selber nicht mehr genau. Du, Mama setzt dich auf die Bank neben die Mama des anderen Babys und das Mädchen sitzt auf ihrem Schoss. Das finde ich furchtbar interessant. Ich versuche ihre Hand in meinen Mund zu stecken wie du vermutest um darauf zu beissen. Von daher achtest du sehr genau auf meine Handlungen. Danach bekomme ich was zu essen in meinem Kinderstuhl. Gebackene Kartoffel- Gemüseküchlein. Das geht natürlich immer rein. Inzwischen kommt auch das zweite Paar an und ihr lasst euch auch langsame am Tisch nieder und beginnt mit dem Käsefondue. Danach bekomme ich noch Kartoffel mit Broccoli und das geht weniger gut. Nachdem du allerdings Frischkäse drunter gemischt hast, will ich das doch auch gut essen.

Mama: Die Tochter unserer Freunde will auch nicht schlafen und bleibt am Tisch sitzen. So gegen viertel nach acht nimmt Papa dich mit f’ür dein Abendritual und das Schlafen gehen. Du willst allerdings nicht schlafen. Ungefähr alle Viertelstunde meldest du dich wieder. So gegen 22 Uhr verlassen unsere Freunde mit der Tochter uns um zu ihrer Mutter zu gehen. Sie haben auch Probleme die kleine zum Schlafen zu bewegen. Kurz darauf geht Papa mit dir in unserem Zimmer liegen. Dort ist ziemlich schnell Ruhe eingekehrt. Papa kommt jedoch nicht zu mir und unseren Gästen zurück. Um halb zwölf schüttele ich ihn gut, damit wir doch zusammen anstossen können. Du schläfst glücklicherweise herrlich durch bis um 7.30 Uhr am nächsten Morgen. Es gelingt uns sogar dich nach dem Trinken nochmal zum Schlafen zu bewegen.

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Oma und Opa passen auf

Door admin op December 27th, 2009

Jair denkt: Seit einigen Tagen bin ich ganz beschäftigt mit einigen fysischen Weiterentwicklungen. So probiere ich von einer sitzenden Position in eine auf dem Bauch liegende Position zu kommen. Das gelingt mir auch meistens ganz gut. Manchmal habe ich nur ein Bein unter meinen Körper geschoben und muss ich das zweite Beinchen noch sortieren. Ausserdem probiere ich mich an allem möglichen hoch zu ziehen und strecke ich meine Knie als Zeichen, dass ich stehen will. Auch habe ich mich bereits ein paar Mal auf meinem Po etwas nach vorne und nach hinten geschoben. Nur das vorwärts kriechen gelingt noch nicht so gut. Obwohl wenn Mama oder Papa ein Beinchen unter meinen Po schiebt ziehe ich das zweite nach und stütze ich richtig auf meine Schienbeine und meine Unterarme. Meistens falle ich dann mit meinem Oberkörper nach vorne oder schieben sich meine Beinchen wieder nach hinten, so dass ich wieder auf meinem Bauch liege.

Es gibt noch mehr Neuigkeiten. Seit gestern macht Mama mich nicht mehr wach für das letzte Mal Stillen so um 22.30 Uhr. Gestern habe ich herrlich die Nacht ohne Nachttrunk Muttermilch durchgeschlafen. Du findest das nicht so einfach. Das war doch eine der zwei letzten Trinkmomente an Arbeitstagen.

Mama: Heute abend sind wir bei Daniel, dem Bruder deines Papa eingeladen. Daniel und Bianca haben dies organisiert als dankeschön, dass die Brüder, Neffen und so geholfen haben mit dem Bauen und Einrichten der neuen Küche. Als es dunkel geworden ist, kommen Oma und Opa hierher. Nach einigen Anweisungen von von uns und einigen letzten Dingen, die wir noch tun müssen, machen wir uns auf den Weg.
Nach einem ausgiebigen und sehr gemütlichen Abend komme ich so gegen Mitternacht nach Hause. Oma und Opa sagen, dass du ganz lieb gewesen bist, lieb gespielt hast, gut gegessen hast und seit acht Uhr ohne einen weiteren Mucks schläfst. Ich mache mich auch fertig um schlafen zu gehen. So gegen 2 Uhr wachst du dann nochmal kurz auf aber schläfst dann sofort weiter. Papa kommt irgendwann mitten in der Nacht nach Hause.

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Erfindungsreiche Mama

Door admin op December 19th, 2009

Mama: Nachdem ich herausgefunden habe wie weit deine Liebe zu Kartoffelpuffern reicht und wie weit der Hass auf Gemüse hatte ich eine ausgezeichnete Idee. Warum verarbeiten wir nicht das Gemüse in deine Kartoffelpuffer und sehen dann ob du sie dann genau so gern ist. Das war eine ausgezeichnete Idee. Es war ein Vergnügen dir beim Essen zu zu sehen. Ich kam mir allerdings vor wie der Erfinder der Maultaschen “lass ich mal was im Essen verstecken, schauen ob jemand es merkt”.

Jair denkt: Heute habe ich wieder die Kartoffelpuffer bekommen. Inzwischen liebe ich diese über alle Massen. Sie sind genau so schmal, dass ich sie gut in die Hand nehmen und in den Mund stecken kann. Sie sind weich genug, dass ich davon einfach abbeissen kann. Ich habe dafür  sogar mein Trinken vernachlässigt, was ich sonst bei Saft nie tue.

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Schlechte Nachrichten von Uroma

Door admin op December 12th, 2009

Mama: Am Samstag abend rief Opa Gad mit einer schlechten Nachricht an. Meine Oma lag im Krankenhaus. Sie hatte eine Entzündung des Dünndarms und die Ärzte gaben an, dass sie damit wahrscheinlich noch höchstens 48 Stunden zu leben hätte. Man konnte sonst auch nichts tun gegen die Entzündung oder für einen gesunden, gut funktionierenden Dünndarm. Wir beschlossen ziemlich schnell, noch am selben Abend am nächsten Tag nach Berlin zu fahren. Natürlich musste dann noch alles mögliche organisiert werden. Wir mussten all unsere und Jairs Sachen packen, inclusieve Hochstuhl und andere Dinge.

Im Eiltempo fuhren wir am nächsten Tag früh morgens los nach Berlin. Bei der letzten Rast telefonierte ich noch mit meinem Papa und der sagte wir sollten uns beeilen. Also noch einen schnellen Endspurt hingelegt. Um 7 Uhr morgens waren wir losgefahren und um 14.15 Uhr kamen wir im Krankenhaus an. Mein Vater war schon dort. Er teilte uns mit, dass sie im Moment nicht selbst atmete. Ausserdem bekam sie Morfin. Die Ärzte hatten gesagt, dass man die Beatmung wenn sie selber atmen würde eventuell ausmachen könnte. Es könne dann sein, dass sie dann noch einmal zu sich kommen würde und eventuell mit uns sprechen würde. Danach würde sie ganz ruhig einschlafen, genau wie beim Tod durch Alter. Kurz danach kam auch Dina an. Wir sassen noch eine Stunde oder so an ihrem Bett. Es gab einen Moment bei dem sie auf einmal selbst atmete, aber das sackt auch relativ schnell wieder weg. Wir gingen weg um eine Kleinigkeit zu essen und kehrten dann zu ihrem Bett zurück. Da sich keine Veränderung ergeben hatte, gingen wir ins Hotel bzw zu unserer Unterkunft zurück und wollten am nächsten Tag zurückkommen. Beim Verlassen des Krankenhauses bat mein Vater um einen Anruf falls sich noch etwas ereignen sollte. Ich hatte mit Papa vereinbart, dass er uns anrufen würde falls er einen Anruf bekommen würde.

Jair denkt: Im Hotel hattest du, Mama, noch Kartoffeln und alles mögliche Gemüse für mich. Ich ass das alles sehr gut. Danch hast du mich umgezogen in meinen Schlafsack, Zähne geputzt und so weiter und so fort. Danach durfte ich ins Bett, ein eigenes einpersonsbett. Durch Kissen und Decken an der Seite habt ihr verhindert, dass ich da rausfallen konnte. Ich habe herrlich geschlafen und spät als ich aufwachte noch gegessen. Die Nacht habe ich leider weniger gut geschlafen. Nachts habt ihr mich dann in euer Bett genommen. 

Mama: Um 6.20 Uhr bekam ich einen Anruf.  Ich schaute instinctief als erstes auf das Display. Es war mein Vater. Daher wusste ich sofort, dass es schlechte Nachrichten gab. Mein Vater sagte, dass Oma vor einigen Minuten gestorben war und er einen Anruf vom Krankenhaus bekommen hatte. Wir vereinbarten, dass Papa zu uns kommen würde. Als wir beim Frühstück sassen kam er dazu. Er meinte, dass er schon mit der jüdischen Gemeinde und mit dem Krankenhaus gesprochen hatte. Das Krankenhaus hatte angeboten, dass wir sie noch mal sehen konnten wenn wir wollten und baten um einen Anruf, falls wir dorthin kamen. Als erstes fuhren wir zusammen zum Krankenhaus. Erst waren ich und meine Schwester uns nicht so sicher ob wir sie sehen wollten. Das haben wir schliesslich aber doch gemacht. Danach fuhren wir zur jüdischen Gemeinde. Dort regelten wir alles für die Beerdigung. Zu unserer Enttäuschung sollte die Beerdigung erst Ende der Woche stattfinden. Daran war absolut nichts aus zu richten. Du warst so kaputt von der schlechten Nacht und allen Emotionen, dass du die ganze Zeit seit dem Verlassen des Krankenhauses bis zum Verlassen der Gemeinde durchgeschlafen hast. In einem Cafe in der Nähe holten wir uns einen Kaffee und besprachen was wir weiter machen würden. Wir blieben eine ganze Weile dort sitzen und benachrichtigten alle möglichen Leute. Nach einiger Zeit bringt Michael meine Schwester zur Zughaltestelle, denn sie fährt wieder zurück. Ich fahre mit meinem Vater und unserem Sohn in Omas Wohnung. Abends trafen wir uns noch mit einer guten Freundin von mir, die mir ihre Hilfe angeboten hatte. Am nächsten Tag kehrten wir nach Hause zurück.

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Das Lichterfest

Door admin op December 11th, 2009

Mama: Leider haben wir von diesem Fest dieses Jahr nicht so viel Freude als erhofft. Am ersten Abend findest du es total spannend zu sehen wie wir die Kerzen anzünden und den Segensspruch sagen. Leider werden die nächsten Tage überschattet von den Ereignissen so wie im vorigen Bericht beschrieben. Am Mittwoch abend zünden wir bei Freunden die Kerzen an. Wir singen mehrere Lieder und Michaël spielt diese auch am Klavier. Das gefällt dir ausgezeichnet. Hier bekommst du auch zum ersten Mal abends Kartoffelpuffer zu essen und das schmeckt dir ganz ausgezeichnet. Am Donnerstag zünden wir zusammen mit deinem Opa Kerzen an. Später zünde ich dann noch mit Michael. Und dann reservieren wir den letzten Abend des Festes für etwas besonderes.

Jair denkt: An diesem Abend zündet ihr die Kerzen an und singt den Segensspruch. Danach singt ihr noch ein paar Lieder. Das gefällt mir echt total gut. Ich strahle übers ganze Gesicht. Seit neuestem wiege ich meinen Oberkörper im Takt der Musik mit, wenn mir die Lieder gefallen. Ausserdem probiere ich auch meine Beine zu strecken um mit zu “tanzen” zur Musik. Danach hast du, Mama, noch ein Geschenk für Papa und eines für mich. Papa bekommt ein Muispad mit uns beiden drauf und ich bekomme neue Kleidung. Das Geschenk mit dem bunten Geschenkpapier und das Auspacken ist natürlich am schönsten. Abends gibt es wieder die Kartoffelpuffer zu essen die ich mit wahrer Lust verschlinge. Verschlingen da ich riesige Stücke in meinen Mund stopfe. Mein Rekord liegt bei 4 Kartoffelpuffern.

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Zu dritt bei Uroma und Uropa

Door admin op December 7th, 2009

Jair denkt: Heute morgen habt ihr spontan beschlossen, dass wir zu Uroma und Uropa fahren. Direkt nach meiner ersten Mahlzeit sind wir ins Auto gesprungen. Ihr habt noch nicht mal die Zeit zum Früstücken genommen, das war ein Sandwich unterwegs. Nach einigen Minuten dort, durfte ich gleich ins Bett denn es war Zeit für meinen Vormittagsschlaf. Nach ein und einer Viertelstunde bin ich wieder wach geworden und habe leckere Mandarine und Banane gegessen. Danach haben wir noch einen Spaziergang in der Nähe gemacht.

Am frühen Abend durfte ich ins Bad. Zum ersten Mal bin ich ohne Badesitz ins Bad gegangen. Das trug zwar dazu bei, dass ich mich ordentlich hin und hergeschoben habe und ein paar Mal beinahe umgefallen wäre wenn Mama mich nicht davor bewahrt hätte. Aber ich hatte so unglaublich viel Spass. Nach dem Bad habe ich mich auf dem Boden auf meinem Hintern geschoben. Eigentlich wollte ich mich vorwärts schieben, aber habe nur den Rückwärtsgang gefunden.

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Hochziehen

Door admin op December 6th, 2009

Jair denkt: Heute morgen hat Papa sich hinter meinem neuen Spielzeug was am Laufstall hängt versteckt. Um ihn doch gut sehen zu können muss ich mich schon mit beiden Armen am Rand des Laufstalls hochziehen. Das tue ich auch prompt. Ansonsten habe ich heute wieder weniger geschlafen als gestern. Man soll seine Eltern ja auch nicht zu sehr verwöhnen. Sonst gewöhnen sie sich noch dran und denken, dass ich jeden Tag so viel schlafe.

Mit Mama habe ich das Spielchen mit dem Hochziehen am Laufstall auch gemacht. Ich kriege meinen Po richtig vom Boden weg.

Du, Mama hast auch die Holzbuchstaben die ich von Oma bekommen habe auf meine Zimmertür geklebt. Die Buchstaben sind knallbunt und das finde ich natürlich fantastisch. Diese nehmen meine ganze Aufmerksamkeit in Beschlag. Wenn ich auf dem Arm bin und derjenige steht dicht bei meiner Zimmertür kann ich sie mit ein bisschen Glück sogar anfassen. Das ist natürlich noch viel toller.

Heute abend habe ich ausserdem richtig gut gegessen. Teilweise habe ich selber Stücke Kartoffel und Ei in den Mund gesteckt. Teilweise habe ich mich braf von Papa mit dem Löffel füttern lassen. Und ich habe den ganzen Inhalt auf dem Teller aufgegessen, so ungefähr 250 Gramm Gemüse und Kartoffel und dazu noch ein Ei.

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‘Sinterklaas’ Nikolaus

Door admin op December 6th, 2009

Mama: Am Nachmittag kommt Michaels Familie zu uns. Es ist bei ihnen Tradition gewesen mit der Familie Sinterklaas ‘Nikolaus’zu feiern. Eigentlich sitzt man dabei gemütlich zusammen gibt sich Geschenke und ein Wichtelgeschenk mit einem Gedicht dabei (und eventuell besonders eingepackt). Wir sitzen zusammen trinken etwas, knabbern etwas und unterhalten uns. Als dann alle da sind, fangen wir an. Michael besteht darauf, dass ich das erste Geschenk aussuche. Ich packe ein Geschenk aus dem Stapel lese vor für wen es ist (mit Ausnahme von mir selber natürlich) und gebe es an denjenigen. Nachdem derjenige es ausgepackt hat, sucht er das nächste Geschenk aus und so weiter.

Jair denkt: Ich sitzte ganz gespannt und aufgeregt neben meiner Familie. Ich finde das echt superspannend was hier passiert und schaue mir die Augen aus. Ich sitze erst auf dem Boden neben den Geschenken und später dann auf dem Schoss, erst von Bianca, dann Samuel und später bei Mama.

Mama: Nachdem alle die Geschenke ausgepackt haben, gibt es Abendessen. Meine Schwiegermutter hat herrliche Erbsensuppe gemacht mit Wurst. Du willst mal wieder nicht wirklich essen. Als ich dann das gebe was wir auch essen, willst du plötzlich doch essen. Ganz gretig verschlingst du die Wurst, natürlich in kleinen Stückchen.

Jair denkt: Beim Abendessen sitze ich auf Mamas Schoss. Nachdem alle fertig sind mit essen, gibt es noch Mandarinen. Papa hat eine Mandarine für dich geschält und in Stückchen vor dich hingelegt. Die Mandarine sieht viel besser aus als das Essen was ich habe. Deshalb greife ich stets danach und kann nach einigen Versuchen ein Stückchen abhändig machen. Da ich doch ganz gut gegessen habe, bekomme ich zur Belohnung noch ein paar Stückchen.

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Zweites Zähnchen und erste Schritte des selber Essens

Door admin op December 6th, 2009

Jair denkt: Heute haben Mama und Papa als ich geweint habe mein zweites Zähnchen entdeckt. :) Dies hat Mama am nächsten Tag bei der Kindertagesstätte auch ganz fröhlich mitgeteilt.

Mama: Da haben wir dann einen Übeltäter gefunden für das schlechte schlafen und essen des Abendessens. Doch alles können wir damit dann noch nicht erklären, denn die Kindertagesstätten Leiterin meint, dass du ganz böse wirst wenn du keine Aufmerksamkeit bekommst und das obwohl sie dich dann bei sich selbst in der Nähe hinsetzen oder bei anderen Kindern in die Nähe setzen. Du hast mir sofort eine Präsentation davon gegeben als ich dich zur Kindertagesstätte gebracht habe. Ich habe dich neben einen deiner Mit- Kindertagesstättler gesetzt und neben einen ganzen Korb voll Spielsachen und doch war es nicht gut genug. Vielleicht hast du auch einfach gespürt, dass Mama weggeht und warst du deshalb so untröstlich. Zum Glück hat die Leiterin dich auf den Schoss genommen und dann war es sicher schnell wieder vorbei.

Abends hast du uns nochmal von deinen Fähigkeiten überzeugt. Eine Karrotte, die ich dir gab hast du ganz toll in den Mund gesteckt und schön davon abgebissen. Dies zeigt, dass du sehr schön selber essen kannst wenn du magst. Die zweite Hälfte des Satzes ist eher das Problem. :P Manchmal wirst du sogar total böse wenn du es nicht selber darfst. Wenn du davon überzeugt bist, dass du es nicht willst- egal ob das nun Spielzeug oder Essen is- kannst du es genau so gut in die nächste Ecke pfeffern. Dies haben sie auch in der Kindertagesstätte erfahren. Dort mussten die Cräcker an deine wurfbereiten Hände glauben.

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