November 2010

Kurzer Besuch in Essen

Door admin op November 21st, 2010

Jair denkt: An diesem Morgen fahren wir ganz früh los. Direkt nach dem Aufstehen, ich habe nachts in eurem Bett geschlafen, ziehen wir uns an und ihr bereitet alles zum Mitnehmen vor. Dann gehen wir zum Auto. In unserer Eingangshalle nimmst du, Mama, noch meinen Schuh und die hinterlegten Geschenke mit. Diese packe ich teilweise im Auto aus. Ich habe einen Ball und Seifenblasen bekommen.

Dann fahren wir eine längere Zeit im Auto. Glücklicherweise unterhalte ich mich gut. Erst bekomme ich Frühstück im Auto und später singst du mit mir, spielst mit mir und liest mir was vor. Zo geht die Fahrt schnell vorbei. In Essen angekommen trinken wir erstmal etwas. Dann beschliessen wir noch auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, nachdem auch Sandra und Timmi angekommen sind. Leider fahren wir durch einen Missverstand auf zwei verschiedene Märkte. Im Auto schlafe ich ein und werde sogar schlafend reingebracht. Beim ausziehen und aufstellen des Betts wache ich aber auf und bin gar nicht bereit wieder ein zu schlafen. Dadurch brechen wir bereits eine halbe Stunde später wieder auf um zurück zu fahren. Auch im Auto will ich nicht mehr schlafen.

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Schuh rausstellen für Nikolaustag, etwas verfrüht

Door admin op November 20th, 2010

Mama: Die Bewohnerskommission in unserem Haus hat sich für dieses Jahr etwas besonderes ausgedacht. Die Idee ist etwas zu organisieren für die Kinder in unserem Haus. Eine Zeremonie wobei die Kinder die Schuhe in unserer Eingangshalle rausstellen und am nächsten Morgen mit Inhalt wieder abholen können.

Jair denkt: Abends nach dem Abendessen gehe ich mit Mama und Papa nach unten in unsere Eingangshalle. Dort sitzen schon einige Kinder auf einem Teppich vor dem unechten Kamin, der dort aufgebaut wurde mit einer Lichterkette, die mich absolut fasziniert. Ich bin etwas wild und will nicht stillsitzen. Lieber turne ich auf Mama und Papa rum. Als dann die Musik angeht und wir zusammen ein Lied singen, werde ich doch etwas ruhiger. Ausserdem hast du, Mama, klugerweise noch Kekse mitgenommen um mich extra still zu halten. Das ist dann während dem Vorlesen der Geschichte sehr angebracht. Als letztes lassen wir Kinder unseren Schuh dort, damit Nikolaus nachts was leckeres reinfüllen kann. Erst am nächsten Morgen soll sich rausstellen ob etwas drin ist.

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Mama passt auf Iza auf

Door admin op November 19th, 2010

Jair denkt: Morgens ganz früh kommen unsere Nachbarinnen Iza und Ada zu Besuch. Mama wird auf Iza aufpassen. Dann geht Ada wieder weg zum Krankenhaus. Iza und ich spielen ganz lieb zusammen. Zwischendurch essen wir beide Obst und anschliessend dürfen wir beide auch noch malen. So gegen halb elf kommt unsere Nachbarin Mariska Iza schon wieder abholen. Die soll dann bis mittags aufpassen und nachmittags sollen wir nochmal auf Iza aufpassen, da ihre Mama nach einem Eingriff an ihrem Fuss nicht aufstehen und laufen darf.

Also gehe ich erstmal mit Mama noch zu einem Geschäft wo wir einen oder mehrere Sewiwon/ Swiwoniem kaufen wollen. Danach essen wir zusammen Mittagessen und gehe ich schlafen.

Mama: Als du um 15.15 Uhr immernoch schläfst, rufe ich Ada an um zu fragen was wir vereinbaren sollen, wann ich nach unten komme. Dabei stellt sich heraus, dass Mariska den Rest des Tages auf Iza aufpassen kann und es nicht nötig ist, dass ich überhaupt komme.

Jair denkt: Der Rest des Tages verläuft ganz ruhig. Ich wache erst um 16.30 Uhr auf und dann ist Papa schon beinahe zu Hause.

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Nikolausfeier auf Mama’s Arbeit

Door admin op November 14th, 2010

Jair denkt: Heute morgen gehe ich erstmal mit Mama eine lange Fahrradtour machen. Obwohl das Wetter nicht so gut ist, ist das doch sehr schön. Wir sehen viele Tiere, Boote und ähnliches. Auf halber Strecke habe ich allerdings wieder genug davon. Dann gehen wir auf den Spielplatz. Dort kann ich mich wunderbar entertainen, nachdem ich gerutscht bin und mit Mama im Häuschen gesessen und Mandarine gegessen habe. Dort gibt es auch eine ganz tolle Anlage aus Plastikrohren wie Wasser durchlaufen kann und man einen Damm bauen kann. Dort hatte sich noch Wasser angesammelt vom Regen und den Sand in einen schönen Schlamm verwandelt. Nach einem Bad und Mittagessen, schlafe ich dann auch den Schlaf der Gerechten nach dem anstrengenden Vormittag.

Als Papa mich mittags aufweckt, will ich gar nicht aufstehen. Einmal im Auto mit toller Musik und so, ist dann doch alles wieder gut. Dort bekomme ich auch Joghurt und meine heissgeliebte Limonade. Bei Mama’s Arbeit angekommen, sind beinahe alle anderen schon versammelt. Kurz drauf stehen wir auf und die schwarzen Peter animieren uns für den Nikolaus zu singen. Der kommt dann auch und liest nacheinander alle Kinder vor aus seinem Buch. Bis ich an der Reihe bin vergnüge ich mich damit Staubsauger zu spielen und alle Kruidnoten aufzusammeln und zu essen. Ein paar teile ich auch aus. Als ich dann aufgerufen werde muss Mama mit nach vorne und ganz nahe traue ich mich nicht an den Nikolaus ran. Wobei ich jedoch beim Anblick von noch mehr Kruidnoten alle Scheu aufgebe. Mama schämt sich beinahe, dass der Nikolaus vorliest wie gesund ich mich ernähre während ich dort am laufenden Band Kruidnoten mampfe.

Nachdem ich mein Geschenk ausgepackt habe, ein Besen und Schaufel und Kehrset, bin ich nicht mehr zu halten. Ich helfe kräftig beim Saubermachen. Erst spiele ich wieder Staubsauger, aber diesmal darf Papa alle Kruidnoten essen, die ich einsammle und dann kehre ich alles was übrig ist zusammen. Mama’s Kollege Frank wird sich freuen, der hat morgen weniger Arbeit. Mein Besen hält mich übrigens auch noch den Rest des Abends beschäftigt.

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Kleiner Papagai

Door admin op November 10th, 2010

Jair denkt: Ihr nennt mich manchmal euren kleinen Papagai. Ich kann nämlich nicht nur alles am Vokabular aufschnappen, das ihr von euch gebt, sondern ganz besonders die Wörter, die nicht für mich bestimmt sind. Wenn euch mal wieder ein Wort entschnappt, das ihr eigentlich nicht hättet äussern sollen, könnt ihr sicher sein, dass ich es wiederhole.

So sind folgende Wörter in meinen Wortschatz gekommen:

“Kann nicht”, geäussert bei Gegenständen die ich nicht irgendwo hinein stellen kann.

“Passt nicht”, letzten Freitag beim Schuhe anprobieren im Schuhladen geäussert.

und der besondere Favorit: “Was tust denn jetzt”, geäussert bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit.

Darüber hinaus kopiere ich auch motorisches Benehmen von euch. So wie Mama ihren Arm ausstreckt beim Fahrrad fahren um anzugeben, wenn sie abbiegen will, kann ich das auch.

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