November 2009

Opas 60. Geburtstag

Door admin op November 28th, 2009

Mama: Da mein Papa, dein Opa dieses Wochenende seinen 60. Geburtstag feiert fahren wir zu Oma und Opa. Die Fahrt findest du teilweise so interessant, dass du nicht schlafen möchtest. Ab und zu schläfst du dann doch noch ein wenig. Erstmal fahren wir zu Ruthi um den Schlüssel ab zu holen und danach zu Opa nach Hause. Dort angekommen legen wir dich ein wenig hin. Papa kriecht neben dich ins Bett nachdem er das Auto ausgepackt hat. Abends kommt Opa von der Arbeit und wir essen zusammen und dann gehst du ins Bad. Spät abends gehen wir in unser Zimmer.

Jair denkt: Am nächsten Tag nach dem Obsthäppchen gehen wir spazieren. Ihr nehmt mich mit über den Markt und schliesslich bekomme ich in der Bibliothek zu trinken. Dann laufen wir noch ein bisschen weiter, aber den letzten Rest des Weges bekomme ich nicht mehr mit. Als ich aufwache bin ich bei Papa. Er nimmt mich mit zu dir. Dann esst ihr so etwas was sehr bunt und lecker aussieht. Ich bekomme Brot mit Streichkäse.

Mama: Am Abend gehen wir zur Geburtstagsfeier von Opa. Da kommen so viele Leute, dass du gar nicht essen willst und viel zu abgelenkt bist. Schlafen willst du natürlich daraufhin auch nicht. Erst als ich mit dir im Kinderwagen draussen spazieren gehe, klappt es. Es gibt da nicht mal eine gute Wickelgelegenheit in dem Restaurant. Daher bin ich sehr froh, dass der Chefkoch und Herr des Hauses mir anbietet, dass ich dich in seiner Privatwohnung stillen darf, die sich über dem Restaurant befindet. Seine Frau ist dort. Sobald du wach wirst gehen wir rauf und die Chefin kenne ich ja auch schon und die ist natürlich auch ganz nett. Sie lässt noch deinen Papa hochrufen, räumt ihr Wohnzimmer und gibt uns was wir noch nötig haben.

Jair denkt: Am nächsten Tag fahren wir ganz früh schon zu Oma. Dort sind noch zwei Leute und dann kommt auch Ruthi vorbei. Oma hat eine Krabbelrolle die sie mir gibt. Erst weiss ich nicht was ich damit machen muss aber bald habe ich den Spass meines Lebens. Die Krabbelrolle hat durchsichtige Stellen, wodurch man Kugeln im Inneren der Rolle sehen kann, die auch Geräusche machen. So viel ich auch in die Rolle stare und probiere meine Hände durch die Sichtfenster zu kriegen, die Kugeln kriege ich da doch nicht raus. Wir bleiben den Tag bei Oma und ich schlafe herrlich auf dem Schlafsofa. Abends kehren wir zurück zu Opa. Nach dem Essen darf ich nochmal ins Bad. Abends gibt es mit allem Einpacken und Vorbereiten für den nächsten Tag viel zu tun.

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Neue Erkentnisse und Errungenschaften

Door admin op November 22nd, 2009

Jair denkt: In den letzten paar Tagen habe ich wieder einiges mitgemacht und erlebt. Ich habe ein echtes Kaninchen gesehen. Du, Mama, hast es neben mir hingesetzt aber da es mich gekratzt hat, musste ich heulen. Es war nicht so, dass ich Angst hatte vor dem Kaninchen. Das Kaninchen gehörte dem Freund meiner Grosstante Jaime, die habe also auch wieder gesehen. Ausserdem habe ich das Nikolausfest von Mamas Arbeit mitgemacht. Ich wurde beinahe dadurch erschlagen. Es waren dort so viele Kinder und viele bunte Lichter und ein echter DJ. Ich habe auch ein ganz tolles Geschenk bekommen vom Nikolaus, nämlich ein Sesamstrassenkegelset. Ausserdem ist mein Tagesrhythmus etwas aus dem Gleichgewicht gewesen an diesem Tag. :)

Heute habe ich ausserdem Mama und Papa überrascht damit, dass ich ganz toll selbst sitzen kann. Plötzlich ging es ganz natürlich, wackelte ich nicht mehr und sass doch wirklich 10-15 Minuten stabil.

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“Consultatiebureau” (Vorsorgeuntersuchung), die Spass macht

Door admin op November 21st, 2009

Mama: Heute habe ich wirklich genossen um zum “Consultatiebureau” Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Es fing schon damit an, dass die Assistentin sehr verständnisvoll und freundlich darauf reagierte, dass ich das Vorsorgeheft vergessen hatte. Sie bot mir gleich an, es auf ein Papier zu schreiben, so dass ich dies mitnehmen konnte und alles zu Hause selber ins Buch eintragen konnte. Nach dem Wiegen (inzwischen 7696 Gramm) und messen der Länge (70 cm) und des Kopfumfangs (43 cm), durften wir zum Arzt rein.

Diesmal war es eine andere Ärztin als normal, die sich gleich vorstellte. Nach meiner Nachfrage meinte sie, dass sie jetzt die Freitags Sprechstunde gab. Sie hat mich sofort für sich eingenommen, denn sie meinte es ginge absolut prima mit dir. Sie nannte dich sogar mollig als ich aus Spass sei, dass du also ein langes, dünnes Baby werden würdest, da du diesmal so in die Länge geschossen warst. Sie hat auch genau erklärt, was sie macht und zu welchem Zweck sie die Untersuchung macht.

Jair denkt: Nach ein paar Minuten in dem Behandlungszimmer hat Mama mich auf die Unterlage gesetzt und hat mir die Frau ein paar bunte Klötze zum spielen gegeben. Sie hat jedes Mal wenn ich schon einen Klotz in der Hand hatte noch einen probiert zu geben. Ich habe mir jedes Mal den schönsten ausgesucht, den anderen habe ich dann fallen lassen. Statt einen zweiten Klotz zu greifen habe ich den Klotz von einer Hand in die andere gegeben.

Mama: Eigentlich wollte die Frau sehen ob du mit jeder Hand einen Klotz nehmen könntest. Das kannst du wohl wolltest du aber nicht. Also musste sie mir glauben, dass du das sonst machst. Sie fragte mich ob du Ah- Geräusche machst wie Wawa, Dada, Mama, Papa und so weiter. Natürlich hast du gleich ein paar Geräusche von dir gegeben. Auch wollte sie wissen ob du dich auf deinen Bauch drehen kannst.

Jair denkt: Nach einiger Zeit habe ich mich auf meinen Bauch gedreht und das so an der Kante der Unterlage, dass ich beinahe vom Tisch gefallen wäre, wenn Mama da nicht gewesen wäre. Danach habe ich mich auf der Unterlage rückwärts geschoben und gedreht. Die Frau hat meine Windel aufgemacht um den Genitalbereich zu untersuchen. Das wurde natürlich sofort mit einigen Spritzern Urin belohnt.

Mama: Danach hat die Ärztin mich gefragt dich auf den Schoss zu nehmen. Sie hat mit einem Licht ausprobiert, ob du mit deinen Augen folgst. Als zweiten Test hat sie ein Auge zugehalten und mich gebeten die Hand auf derselben Seite fest zu halten. Dann hat sie dir auf der anderen Seite ein Spielzeug sehen lassen.

Jair denkt:  Das Spielzeug war gar nicht so interessant. Ich wollte viel lieber, dass sie ihre Hand von meinem Auge wegnimmt. Ab und zu habe ich doch nach dem Spielzeug gegriffen. Vor allem auf der rechten Seite war dies weniger erfolgreich.

Mama: Die Ärztin sagte, dass dies bedeuten könnte, dass dies auf Amblyopia hinweist aber dies wäre nach einer Untersuchung nicht zu sagen. Sie würde dich darum in 4 Monaten wenn wir das nächste Mal zu ihr kommen noch einmal daraufhin untersuchen. Inzwischen kann ich natürlich meinen Papa den Kinderarzt auch noch mal nachschauen lassen. Du brauchtest sonst keine Impfung mehr und daher haben wir nur noch mal nach deinen Zähnchen geschaut. Rechts der Eckzahn ist tatsächlich durch den konnte sie auch fühlen. Ausserdem fand sie eine harte Stelle im Oberkiefer vorne. Gute Chance dass da auch demnächst ein Zahn durchkommt.

Später haben wir dir so richtig angesehen, dass du einen Zahn bekommst. Deine Wange war rot und etwas geschwollen. Ausserdem hast du wieder Fieber bekommen, was uns etwas Sorgen macht. Glücklicherweise bist du eigentlich sehr fröhlich und munter und wirkst gar nicht so krank.

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Die ersten Zähnchen zeigen sich

Door admin op November 19th, 2009

Mama: Seit einigen Wochen haben wir einen kleinen Indianer im Haus. Beinahe jeden Tag stösst du das typische Indianergeheul aus wobei du deine Hand gegen deinen Mund schlägst. Du willst auch dein Abendessen nicht mehr so gut essen wir vorher. Glücklicherweise haben wir ein paar Tricks: so gehen Brot, Obst und etwas Joghurt meistens ohne Probleme in deinen Mund und bleibt das Essen auch drinnen. Du schläfst zu Mamas und Papas leidwesen auch nicht mehr so gut.

Jair denkt: Jetzt habt ihr endlich verstanden was mit mir los ist. Papa hat es als erstes entdeckt und freudig ausgerufen. Du bekommst ein Zähnchen, ich kann es sehen. Daraufhin hast du, Mama, dich eingespannt um es auch zu sehen zu bekommen. Aber natürlich zeige ich es nicht einfach her. :P
Aber heute hast du es auch gesehen. Dann hat meine Gruppenleiterin bei der Kindertagesstätte es auch noch bestätigt, es ist also offiziell. Du hast mir heute sogar zum ersten Mal die Zähne geputzt, wobei das nicht so ein grosser Erfolg war.

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Bei Ikea gewesen und mein neustes Hobby

Door admin op November 15th, 2009

Jair denkt: Heute bin ich mit Mama und Papa im Auto gefahren nachdem ich mein Obsthäppchen gegessen hatte. Wir sind zu einem grossen Laden gefahren, dort gab es ganz viele Möbel. Ich habe dort am Anfang in einem Kinderstuhl gesessen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ausserdem waren dort ganz viele Leute. Ich habe so viele interessante Dinge gesehen. Das macht auch ganz arg müde. Daher habe ich gut geschlafen, nachdem wir nach Hause gekommen waren.

Ich habe übrigens ein neues Hobby. Ich ziehe erst meine Schuhe, Söckchen und ähnliches aus und dann stecke ich diese in den Mund. Mit meinen Strumpfhosen gelingt es mir nicht wirklich. Vor allem mit den Socken geht das sehr gut und dann werden dies abeleckt bis sie ganz nass sind und ich kaue darauf.

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Abschied von der Wiege

Door admin op November 11th, 2009

Mama: Gestern abend haben wir die geliehene Wiege zu unseren Freunden zurück gebracht. Um noch ein letztes Mal zu testen ob und wie du dort rein passen würdest, haben wir dich noch einmal kurz hinein gelegt. Erst hast du deine Beinchen angezogen. Nachdem du deine Beinchen ausgestreckt hast, haben wir gesehen, dass du nicht mehr in die Wiege passen würdest. Du kannst deine Beine darin nicht ausstrecken.

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Einschreiben in Papas Pass

Door admin op November 9th, 2009

Mama: Wir spielen mit dem Gedanken eventuell die Jahreswende in England zu feiern. Ausserdem würden wir gerne nächstes Jahr nach Amerika fliegen um deine Urgrossmutter, Michaels Mutter zu besuchen. Aber dies alles geht nicht, wenn du keinen Pass hast, bzw. in Papas Pass beigeschrieben bist. Darum sind wir heute morgen zum Gemeindehaus gegangen um dies zu erledigen.

Jair denkt: Nach dem ersten Stillen wollte ich nicht wirklich mehr schlafen, denn es ging mir nicht so gut. Also habe ich noch etwas mehr gespielt. Gegen 10 Uhr habe ich eine Pflaume gegessen und dann sind wir nach draussen gegangen zu dritt. Beim Gemeindehaus angekommen habe ich dann noch eine Birne gegessen. Dann habe ich mit dir den Platz gewechselt aber nachdem ich kurz mit einem Körbchen gespielt hatte fröhlich meine Birne weiter gegessen. Hinter einem Computer, den ich echt sehr interessant fand sass eine Frau und hat mich lieb angelächelt. Ich habe selenruhig weiter meine Birne gegessen. Papa hat ihr alle möglichen Papiere gegeben und dann haben Mama und Papa noch wo unterschrieben. Dann sind wir wieder zurück gegangen zu dem Tisch an dem wir erst sassen und ich habe dort den letzten Rest Birne gegessen. Ich habe noch einen Mann schräg gegenüber von mir angelächelt und Mama hat mit einem Mann gegenüber von ihr gesprochen. Nach den letzten zwei Stückchen Birne sind wir wieder nach Hause gegangen.

Mittags habe ich bei Papa auf dem Bauch geschlafen. Sonst wollte ich nicht schlafen aber auf Papas Bauch beinahe zwei Stunden lang. Aber ich bin auch nicht ganz gesund, dann darf man das. Abends nach meinem herrlichen Abendessen (Reis, Rosenkohl und Hühnchen) wollte ich auch nicht schlafen. Erst nach einem Schlückchen Mamamilch bin ich in Schlaf gefallen.

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Neue Geräusche

Door admin op November 4th, 2009

Jair denkt: Seit heute habe ich wieder neue Geräusche entdeckt, die ich machen kann. Es klingt ungefähr so wie durdurdur gurgle gurgle. Sehr unterhaltend. Ich war gerade dabei mein Abendschlückchen zu trinken und nachdem ich damit fertig war, kam bei Mamas Brust plötzlich: gurgle, gurgle, gurgle. Meine Mama und mein Papa konnten darum lachen.

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Sitzen im Bad

Door admin op November 1st, 2009

Jair denkt: Gestern und heute habe ich mich viel kriechend fortbewegt. Bei Oma und Opa gestern abend lag ich mit meinen Füssen vor dem Fernseher. Plötzlich ging der an, da musste ich mich doch krumm legen um zu sehen, wo das Geräusch herkommt. Rückwärts kriechen geht immer besser, vorwärts ist noch nicht so der Hit, dann schlage ich mehr mit meinen Füssen auf den Boden. Ab und zu ziehe ich meine Füsse doch schon an und beinahe unter meinen Po. Aber so richtig weiss ich noch nicht wie es funktioniert. Wenn Mama oder Papa meine Füsse unter meinen Po schieben, kann ich allerdings selber die Arme nach vorne setzen und komme ich doch wie durch ein Wunder voraus.

Morgens waren eine Gruppe Leute bei uns, zwei Frauen, ein Babymädchen und ein anderer Babyjunge. Mit dem Jungen habe ich zusammen in dem Laufstall gelegen. Ausserdem haben wir gleichzeitig Obst bekommen. Das fand ich doch sehr interessant, um ihm zuzusehen.

Heute habe ich mich im Bad aufgesetzt und richtig in meinem Badsitz nach vorne gelehnt. Auf dem Rand des Bads waren allerdings auch meine Badeenten, die ich doch echt gern haben wollte. Ausserdem habe ich mich ein wenig am Badrand hochgezogen.

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