Door admin op June 28th, 2009
Jair denkt: An das Schlafen im eigenen Bett habe ich mich schon etwas gewöhnt. Aber ab und zu, muss ich doch noch meinen Schnulli nachts haben oder ich werde wach und dann weine ich bis Mama und Papa kommen und mich trösten. Vor ein paar Tagen habe ich meinen Schnulli von der einen Hand in die andere übergeben. Auch Greifen und Zupacken lasse ich öfters sehen. Wenn Papa mir dann mein Spielzeug hin hält, will ich das greifen. Manchmal halte ich meinen Finger auf gestreckter Armlänge von meinem Mund. Dann probiere ich ihn zielgerichtet auf meinen Mund zu zu bewegen und hinein zu stecken. Das geht nicht immer gut
Mama: Wahrscheinlich ist das auch der Grund, dass du nachts nicht einfach deinen Daumen nimmst, statt deinem Schnullie wenn du aufwachts. Entweder findest du deinen Daumen dann nicht so schnell oder das Bewusstsein ist noch nicht da. Die letzten zwei Abende haben wir dir abends Brei aus Muttermilch und Reisflokken gegeben und das ging sehr gut bei dir rein. Am ersten Abend haben wir einen Trick von guten Freunden von uns angewandt. Nämlich nach den ersten Löffeln erst deinen Schnulli geben, damit du schluckst. Aber bald hattest du es verstanden. Nur wolltest du deinen Schnulli dann nicht preisgeben und hast so stark gesaugt, dass man erst das Vacuum verbrechen musste, um ihn rausziehen zu können. Ausserdem willst du auch unbedingt den Löffel selbst festhalten. Das tust du auch nachdem er leer ist und ich es zulasse.
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Door admin op June 20th, 2009
Jair denkt: Der gestrige Abend war wirklich ganz anders als die letzten Abende. Erst hat Mama mich ganz normal gestillt, wie jeden Abend. Aber mein Schaukelstuhl stand auf dem Bett. Nach dem Stillen hat Mama mich in den Stuhl gesetzt und mir etwas um den Hals gebunden. Dann kam Papa mit einer Schüssel und einem Löffel.
Sie haben mich dann mit dem Löffel gefüttert. Das Essen war sehr gut. Aber mir ging das alles viel zu langsam und es ging auch einiges daneben.
Zum Schluss haben sie mir den Rest aus einer Flasche gegeben. Danach hat Papa mich in mein eigenes Zimmer ins Bett gebracht. Am Anfang schien es nicht so erfolgversprechend, da ich ein bisschen Krämpfe hatte und immer wieder geweint habe. So mussten hauptsächlich Papa aber auch mal Mama immer wieder zu mir ins Zimmer kommen. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen und habe auch ganz gut durchgeschlafen, war allerdings morgens sehr früh wieder wach.
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Door admin op June 19th, 2009
Jair denkt: Ich habe wieder einige Fortschritte gemacht. Immer häufiger drehe ich mich nun von der Seite auf den Rücken, um alles besser sehen zu können. Ausserdem habe ich meinem Lautevokabular einen neuen hinzugefügt. Ich kann jetzt den gutturalen H Laut machen und das macht mir sehr viel Spass. Auch greife ich nach allem was nicht festgemacht ist und ich bin stark. Die offene Packung Windeln auf dem Wickeltisch, mein Mobile und alles was sonst noch griffbereit ist, ist nicht mehr sicher vor mir. Gestern abend beim Abendessen bei Oma und Opa hat Oma angekündigt ein Spielzeug für den Laufstall, der bei ihnen steht zu kaufen. Ich bin sehr gespannt darauf. Morgens nach meinem Vormittagsschlaf, den ich in meinem eigenen Bett gemacht habe, fahren wir zum Reformhaus um Kunstnahrung für mich zu kaufen. Seit etwa zwei Wochen gibt Mama mir zwei Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch mit zur Kindertagesstätte und mittags bekommen ich darüber hinaus eine Flasche Kunstnahrung.
Mama: Das mit dem Schlafen im eigenen Bett ging ganz gut. Nachts wollten wir mit dem Schlafen im eigenen Bett noch warten, bis wir das Babyfon richtig angeschlossen haben. Zu lange wollen wir aber nicht mehr warten, da du dich dann daran gewöhnen kannst während du noch in die Wiege passt. Und das wird langsam eng. Mittags muss ich dann zum Hausarzt um einen eingewachsenen Zehennagel entfernen zu lassen. Oma kommt glücklicherweise als Hilfe mit, um auf dich auf zu passen. Trotz Betäubung ist der Eingriff leicht schmerzhaft. Beim Abendessen bei Oma und Opa habe ich schnell begriffen, dass ich wenn ich gegen den einen Ball im Bogen der über dem Laufstall hängt schlafe, Musik spielt. Diese Musik wird meiner Familie wahrscheinlich schnell ziemlich auf die Nerven gehen. Und ich schaffe es auch den einen Stoffschmetterling, der nur mit einem Klettverschluss befestigt ist, aus seiner Befestigung zu ziehen.
Abends schlägt der Schmerz der Operation dann so richtig zu. Die Geste von dir rührt mich allerdings sehr. Abends ziehst du deinen Schnulli aus dem Mund und streckst ihn in meine Richtung. Ich bin davon überzeugt, dass du merkst, dass ich Schmerzen habe und dir denkst wenn der Schnulli mir hilft, wenn ich Schmerzen habe, dann auch dir und dann sollst du ihn ruhig haben. Nach der Einnahme von zwei Schmerztabletten kann ich dann wenigstens schlafen.
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Door admin op June 17th, 2009
Mama: Heute sollte ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mit Bus/ Metro und Zug zur Arbeit fahren. In den letzten anderthalb Wochen hatten wir den grossen Luxus eines Zweitautos besessen, da wir das Auto von Michaels Eltern während ihrer Ferien leihen konnten. Am Zugbahnhof angekommen, liess die Anzeige mich wissen, dass der Zug nicht bis Leiden fuhr, wie normal sondern zwei Stationen vorher auf Busse umgestiegen werden musste. Na ja, das allein ärgerte mich schon, da ich wusste, dass das zu Verzögerungen führen würde und ich dann sicher meinen Anschlusszug nicht bekommen würde. Am Umsteigebahnhof angekommen, mussten wir lange warten und niemand wusste wo der Spezialbus abfahren würde. Als plötzlich eine ganze Gruppe Leute in eine Richtung davon stürmte, ging ich auch dorthin in der Hoffung, dass das wohl richtig sein würde. Und dort stand der Bus auch tatsáchlich. Allerdings brachte uns der nicht wie angekündigt zu der Endhaltestelle des Zuges sondern nur eine Station weiter. Dort könnten wir wieder in den Zug einsteigen der gleich kommen würde versprach uns der Fahrer. Wie ihr euch denken könnt, kam der Zug nicht.
Alle meine Mitreisenden gingen wieder zur Bushaltestelle, um auf die Rückkehr des Busses zu warten und dem Fahrer ihre Meinung zu sagen. Zu allem Überfluss war die Batterie meines Handys alle und ich musste mir ein Handy ausleihen, um auf meiner Arbeit Bescheid sagen zu können, dass ich von zu Hause aus arbeiten würde. Als der Bus schliesslich ankam, war es ein anderer Bus und eine andere Fahrerin. Sie verstand unseren Ärger, aber konnte uns leider nicht helfen, da sie gemietet war, um zwischen den beiden Stationen hin und her zu pendeln und das wars. Also drängten sich alle meine Mitreisenden wieder in den Bus zurück zur Station von der wir gekommen waren. Dort angekommen, nam ich den Zug zurück. Erst zu dem Zeitpunkt liess uns die Zuggesellschaft wissen, dass die angemieteten Busse nicht bis zur Endhaltestelle des Zuges fuhren. Das sollte sich im Laufe des Vormittags ändern. Bis dahin war der Tip über eine ander Zughaltestelle zu reisen und zu versuchen unser Ziel zu erreichen. Nicht mehr für mich, ich ging zurück nach Hause!
Später ging ich dann zum Sommerfest der Kindertagesstätte. Das war sehr schön gemacht. Alle Gruppen hatten ein Land als Thema. Die Kinder konnten dazugehörige Spiele und Bastelsachen machen. Und das Essen für die Erwachsenen und die Kinder kam auch aus diesen Ländern.
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Door admin op June 15th, 2009
Mama: Da Oma und Opa im Urlaub sind, hatte ich einen Tag frei genommen. Morgens hatte ich ein Gespräch mit der Leiterin der Kindertagesstätte. Wir besprachen wie es dir in der Kindertagesstätte geht. Auch hatten Michael und ich eine Auseinandersetzungen mit einer der Gruppenleiter von dir gehabt. Das wollten wir sowieso auch besprechen. Es war deutlich, dass die Stimmung zwischen uns nicht so mehr gut war und in der Kommunikation ging auch etwas schief. Die Leiterin der Kindertagesstätte bemerkte, dass sie nur das Beste für dich wollten. Die gutgemeinten Bemerkungen der Gruppenleiterin entstammten auch nur der Sorge um dich. Wir haben nun deutliche Vereinbarungen getroffen für in der Zukunft. Hoffentlich geht die Kommunikation untereinander nun auch besser.
Nachmittags hatten wir einen Termin mit der Babygruppe für die Stunde die ich während meiner Mutterschutz aufgrund unserer Ferien versäumt hatte. Diesmal war die Gruppe jedoch in Amstelveen und wurde auch durch jemand anders geleitet als letztes Mal. Aufgrund des langen Gespräches bei der Kindertagesstätte und einer Umplanung deines Stillschemas kamen wir etwas später an, als die anderen Teilnehmer. Die Gruppenleiterin war jedoch sehr nett und begrüsste uns. Sie fand es aussergewöhnlich, dass ich die Stunde nachholen wollte. Nachdem die anderen Teilnehmer erzählt hatten, wie es ihnen seit letzter Woche ergangen war, stellte ich uns vor, während du seelenruhig schliefst. Dann erzählte die Leiterin einiges über Spielzeug und Spielen und wir konnten die mitgebrachten Spielzeuge zeigen. Wir besprachen welche Sinne dadurch angeregt werden. Die Babygruppe dauerte etwas länger als erwartet, da alle Teilnehmer noch viel zu erzählen hatten, nachdem wir den Stoff bereits besprochen hatten. Ich fuhr darum auch sofort danach nach Hause um dir zu essen zu geben.
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Door admin op June 13th, 2009
Jair denkt: Am Samstag bist du, Mama, mit mir nach Buitenveldert gelaufen zum Empfang der Bar Mitvah eines Bekannten. Ich habe davon nicht viel mitbekommen, da ich unterwegs eingeschlafen bin. Im Saal, wo die Feier war, war es sehr voll. Ich habe mich trotzdem nicht so sehr davon einschüchtern lassen und habe ruhig geschlafen. Sobald ich aufgewacht war, habe ich mich von allen Seiten bewundern lassen.
Mama: Nach dem Empfang sind wir zusammen mit Papa den schönen langen Weg zurück nach Hause gelaufen. Dort angekommen haben wir Mittag gegessen. Direkt danach sind wir zum 40-jährigen Jubileum von Michaels Grundschule gegangen. Das Wetter war herrlich. Alle Leute standen im Hof der Schule. Michael stellte mich seinen ehemaligen Schulkameraden vor. Wir unterhielten uns, tranken etwas und knabberten an den Nüssen, die auf dem Tisch standen. Du liesst dich von dem ganzen Durcheinander gar nicht beeindrucken und schliefst ganz ausgezeichnet. Auch die Band die doch lauthals Musik machte, konnte dich nicht aus dem Schlaf reissen. Als du aufgewacht bist, haben wir uns das Gebäude von drinnen angeschaut. Danach wollte Michael noch ein wenig länger bleiben. Da die nächste Stillrunde näher rückte, bin ich schon mal mit dir nach Hause gelaufen.
Am Sonntag ging Michael morgens Fleisch kaufen, da wir spontan einen Grillabend im Garten von Michaels Eltern organisieren wollten. Danach fuhr Michael zum Haus seiner Eltern. Als Geburtstagsgeschenk für beide und als grosse Überraschung wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen würden, hatten wir einen Bekannten von Daniel eingeschaltet, um den Vorgarten neu zu machen. Michael fuhr zum Haus seiner Eltern, um das Fleisch dorthin zu bringen und um die Gartenarbeiter zu versorgen. Nachmittags machten wir uns auf den Weg zu Michaels Eltern und bereiteten alles fürs Grillen vor. Spontan kam noch eine Bekannte von Papa zum Essen vorbei. Es war ein sehr schöner Abend.
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Door admin op June 7th, 2009
Jair denkt: Heute war ich zum ersten Mal beim Tag des Fussballs. Dort spielen verschiedene Gruppen gegeneinander. Darürber hinaus gibt es einige Stände mit Essen und Trinken und solche von verschiedenen Organisationen. An einem solcher Stände stand Papa für seine Freiwilligenarbeit für die Blindenbibliothek. Du, Mama hast Shoarma gegessen und wir haben Papa dort besucht. Von der Nachbarin von Papa habe ich einen orangene Ballon geschenkt bekommen. Sie stand dort für Cefina, eine Organisation die Geld für gute Zweckes sammelt. Inzwischen habe ich an mein Lautrepertoire auch noch ein relativ hohen kreischenden Freudelaut hinzugefügt.
Mama: Nachmittags waren wir auch noch auf einer Verlobungsfeier. Dort waren einige Freunde von uns und es waren viele Leute mit Baby’s anwesend. Das war schön um zu sehen. Das Essen war dort sehr gut. Wir sind nicht all zu lange geblieben, da es dort sehr warm und sehr voll war.
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