Door admin op March 29th, 2010
Mama: Am Sonntag, den 29. März brechen wir zu Freunden in England auf. Da Papa leider vergebens probiert hat das Tom tom von neuer Software zu versehen, so dass wir es auch in Englang benutzen können. Das Ergebnis war leider, dass es gar nicht mehr tut. Also gingen wir mit einer handgeschriebenen Wegbeschreibung weg. Nachdem wir die Abfahrt verpasst hatten, fuhren wir erstmal km weiter in die falsche Richtung bevor wir umdrehen konnten. Danach musste ich mit absoluter Hochgeschwindigkeit in die richtige Richtung fahren und das mit ungefähr 160-180km/h. Ansonsten würden wir unser Schiff verpassen. Als Ausgleich für diese Hetze würde Michael mich noch mal zum Essen ausführen.
Jair denkt: Die erste Nacht auf dem Schiff fühle ich mich nicht so gut. Dadurch schlafe ich auch in Mama’s Bett. Aber irgendwie wache ich zweimal doch in dem speziell für mich organisierten Babybettchen auf. Das gefällt mir natürlich nicht und darum liege ich danach auch wieder in Mama’s Bett.
Mama: Heute abend beginnt das Fest an dem man kein Brot isst sondern nur Matze. Daher machen wir unseren ersten und letzten Zwischenstop in England vor 10 Uhr zu einem späten Früshstück. Danach fahren wir durch nach Manchester und kommen so gegen 11 Uhr an. Erstmal alles auspacken und Jair bekommt direkt sein Obst. Am ersten Abend sind von allen Anwesenden bis auf mich die Eltern und gesamte direkte Familie anwesend. Wir sind dann auch mit 20 Personen, wovon 10 Männer, 9 Frauen und Jair. Am zweiten Abend ist es etwas ruhiger und sind wir mit weniger Gästen im Haus.
Jair denkt: Am ersten Abend in England, darf ich langer aufbleiben als sonst. Ich darf den Seiderabend mitmachen. Bis zu den 4 Fragen auf jeden Fall. Danach gehe ich ins Bett.
Was ich gelernt habe:
- Andrew und Rachel haben ganz viele und tolle Badeenten. Daher bin ich mit ganz vielen Entchen im Bad gewesen.
- Matze ist nicht so mein Ding: es ist hart und trocken.
- Matzepfannkuchen ist lekker aber davon kriege ich Verstopfung und das ist gar nicht toll.
- Andrew, Rachel, Deborah und Simon waren gewöhnungsbedürftig aber nach einiger Zeit habe ich mich mit ihnen allen angefreundet.
- Mama und Papa haben kurze Nächte gehabt da sie spät ins Bett ging und ich öfters als sonst nachts wach geworden bin.
- Auf der Rückfahrt mit dem Boot habe ich mich auf meine beiden Hinterbeine gestellt und mich am Türrahmen hochgezogen.
- Ich habe das Essen mit Löffel und Gabel probiert zu perfektionieren.
- Ich arbeit am hochziehen und Stehen.
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Door admin op March 24th, 2010
Jair denkt: Seit einiger Zeit vertreibe ich mir ganz gerne die Zeit durch mit leren Tassen und Löffeln zu spielen. Ich rühre dann mit dem Löffel in der Tasse und schlage mit dem Löffel dagegen.
Ausserdem bin ich auch gerade dabei noch selbstständiger zu werden. Meine Schuhe und Socken kann ich schon lange ausziehen. Nun probiere ich auch diese wieder an zu ziehen. Das gelingt jedoch noch nicht ganz. Auch habe ich ein tolles Spielchen mit Papa entdeckt. Ich ziehe die Kopfbedeckung von seinem Kopf und dann probiere ich sie wieder drauf zu tun. Sowieso ist es ganz toll alles mögliche auf meinen Kopf zu tun.
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Door admin op March 18th, 2010
Mama: Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass du ein Beisser bist. Du beisst gern in alles was dir in die Quere kommt. Auch unsere Hände und Finger müssen manchmal dran glauben. Dann können wir uns allerdings noch ganz gut weren. Nun habe ich von deiner Oma gehört, dass du auf der Kindertagesstätte andere Kinder in den Fuss beisst. Die Leiterin hat es mir heute morgen befestigt. Dann setzt sie dich erstmal in den Laufstall aber wenn du da wieder draussen bist, geht es so weiter. Das müssen wir dir also wirklich noch beibringen, dass du andere Kinder nicht beissen darfst.
Mama: Bald wird deine Oma auch den für dich gekauften Beissring/ Beissschnuller zuschicken, vielleicht hilft das ja. Ausserdem haben wir die Vermutung, dass das nächste Zähnchen bei dir durch kommt.
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Door admin op March 16th, 2010
Jair denkt: Was ihr könnt, kann ich auch. So habe ich letztens Mama’s Handy in die Hand bekommen als du, Mama, am Festnetztelefon warst. Dabei habe ich dich imtiert. Ich habe das Handy an mein Ohr, meine Wange oder irgendwie anders seitlich gegen mein Gesicht gehalten. Dann habe ich probiert zu imitieren was du selbst am Telefon sagst bzw. mir sagst, dass ich ins Telefon sagen soll. Anstatt “Hallo” klang es eher nach (aleoleo) aber der Anfang ist gemacht. Falls ich mal kein Telefon zur Hand habe kann ich übrigens auch mit anderen Sachen telefonieren so wie letztens mit einem Stück Papier.
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Door admin op March 15th, 2010
Mama: Heute abend haben wir das 10-Minuten Gespräch bei der Kindertagesstätte. Wir haben den erstmöglichen Termin genommen, gleich um 19 Uhr abends. Deine Oma kommt zu uns um eine halbe bis dreiviertelstunde zu babysitten. Die Leiter laufen ihre Liste durch und teilen uns mit wie du dich in der Kindertagesstätte benimmst, fühlst, wie du spielst und was es besonderes zu bemerken gibt. Sie bemerken, dass du ein viel glücklicheres und ausgeglichenes Kind bist seit du dich ans Kriechen wagst. Es war dir wirklich an zu sehen, dass es dich störte dass du das noch nicht konntest. Da du nun kriechen kannst, lebst du dich damit richtig aus. Du siehst auch was die anderen Kinder machen und probierst diese Dinge dann auch. So probierst du auch über Hindernisse zu kriechen über die du andere Kinder kriechen siehst. Beim Mittagessen hast du auch mehr Geduld und kannst auch darauf warten, dass alle Brote geschmiert sind und alle Kinder anwesend sind bevor mit dem Essen begonnen wird. Reagieren auf den Ruf deines Namens und Fantasiespiele sind noch nicht wirklich an der Tagesordnung bei einem Kind deines Alters. Allerdings erzählen die Leiter auch ein paar weniger schöne Dinge: so ziehst du an der Kleidung und Haaren von anderen Kinderen wenn ihr am Tisch sitzt. Du bist dann auch ganz erstaunt, wenn das andere Kind sich das nicht so einfach gefallen lässt. Ausserdem gab es auch einen Vorfall bei dem du deiner Tischnachbarin ihr Brot vom Teller gepackt hast und selber aufgegessen hast. Da war wohl was drauf, was lekkerer war als dein eigenes Essen.
Im grossen und ganzen sind die Leiter allerdings sehr zufrieden mit dir.
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Door admin op March 5th, 2010
Jair denkt: Inzwischen habe ich ein ganz anständiges Vokabular aufgebaut. Ich kann “Mama” und “Papa” sagen obwohl ich die zwei auch manchmal verkehrt rum benutze. Ich betitele Auto’s adäquat mit “Brumm brumm” und schiebe diese dann unter deutlich musikalischer Begleitung durchs Zimmer. Meine grosse Vorliebe gilt allerdings den Enten. Auch diese haben ein kennzeichnendes Geräusch bzw. einen Namen, nämlich “kwa kwa kwa”. Dieses Geräusch bzw. diesen Namen lasse ich hören wenn ich eine Ente sehe ob in meinem Bilderbuch oder in Echt ist egal. Auch kann ich mich so ausdrücken wenn ich angeben will, dass ich diese Tiere sehen will. Auch hiermit kann es manchmal zu Verwechslungen kommen, denn letztens hatte ich meine Spieleenten festgehalten und sagte dazu “Brumm Brumm”.
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