März 2011

Kinderdienst

Door admin op March 26th, 2011

Jair denkt: Heute morgen ist Papa weggegangen. Dann hast du, Mama mich und dich selber angezogen und sind wir auch aus dem Haus gegangen. Wir sind bis zum Kreisverkehr gegangen und du hast gesagt, dass Shoshanna, die Mama von Elishewa kommt. Als die nicht kamen, sind wir zur grossen Strasse gelaufen. Da kamen Sie bereits an. Wir haben gewartet bis sie die Strasse überquert hatten und sind zusammen weitergelaufen, zu einem Gebäude wo ich noch nicht war.

Dort ging ich mit dir, Mama in einen kleinen Raum. Dort waren ganz viele Kinder. Erst hat jedes Kind seinen Namen gesagt und wie alt es ist. Du hast meinen Namen für mich gesagt. Dann haben wir alle eine Süssigkeit bekommen und die Beracha darüber gesagt. Dann haben die anderen Kinder was gelesen. Ich habe nur auf deinem Schoss gesessen und um mich rum geschaut. Danach gab es ein Quiz. Du hast die Hand gestreckt und wolltest für mich antworten, aber wir kamen nicht an die Reihe. Das machte mir nichts aus, ich hatte nur Augen für die Süssigkeiten, aber die wollte ich ganz gern haben.

Jair: Jair auch Süssigkeit haben.

Erst nach einiger Zeit habe ich eine bekommen. Auf dem Weg nach Hause wollte ich selber laufen, kaum durfte ich laufen wollte ich wieder in den Wagen und kaum sass ich, wollte ich wieder laufen. Du sagst dass das ein Zeichen ist, dass ich müde bin. Mit Protest bin ich im Wagen sitzen geblieben bis zum letzten Kreisverkehr vor unserem Haus, dann durfte ich wieder laufen.

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Waschstrasse

Door admin op March 20th, 2011

Papa: Jair heute fahren wir zusammen zur Waschstrasse. Das Auto muss dringend gewaschen werden.

Jair denkt: Ich weiss nicht so recht, was ich mir darunter vorstellen soll. Ich lasse mich einfach überraschen.

Papa ersählt hinterher: Jair hatte echt Angst als wir in die Waschstrasse reinfahren. Er war etwas am Heulen und ich musste ihn beruhigen. Als wir wieder rauskamen, fand er es ganz toll.

Jair: Jair ist in der Waschstrasse gewesen. Da kommt der Regen. Dort ist es ganz nass, dann kommt das Wasser. Und die Bürste kommt auch. Wir haben das Auto gebürstet. Dann war alles fertig und das Auto sauber.

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Purim

Door admin op March 19th, 2011

Jair denkt: Heute steht ihr beide schon ganz früh auf. Wir frühstücken zusammen und ihr sagt, dass wir uns beeilen müssen. Ich bekommen mein Zebrakostüm angezogen und auch ihr beide zieht euch komisch an. Du, Mama mit einer Schürze und einer Tasche mit Kochutensilien und einer Kochmütze. Du, Papa mit einem Fliegeroutfit. Ich bekomme auch eine Ratsche und dann geht es ab mit dem Auto.

Dort angekommen, machst du, Mama noch die Kochutensilien fest an deiner Schürze und setzt die Kochmütze auf. Es muss schliesslich echt aussehen und dann gehen wir hinein.

Das tollste finde ich aber doch das ratschen, wenn Haman gesagt wird. Am liebsten, will ich natürlich die ganze Zeit ratschen.

Danach gehen wir zu Hause Päckchen fertig machen. Dann geht Papa mit dem Auto weg und du, Mama mit mir zusammen mit dem Fahrrad. Wenn wir bei den Türen anhalten, klingelst du für uns und ich darf das Paket geben, wo wir jemanden antreffen. Danach fahren wir nach Hause mittagessen und dann gehe ich schlafen. Das ist dann die Gelegenheit um mein Kostüm auszuziehen. Denn davor wollte ich das per se nicht.

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Purim Lieder richtig singen

Door admin op March 16th, 2011

Jair denk: Ich singe gerne Lieder wie ich bereits erzählt habe. Im Moment habe ich gerade einen neuen Favorit und der geht so:

Jair: Chag Purim, Chag Purim, Chag Gadol … ladim,
Have Narisha rash, rash, rash,
Hava Narisha rash, rash, rash,
Hava Narisha rash, rash, rash ba’arashaniem.

Das singe ich im Moment ununterbrochen. Ich bin also bereits gut vorbereitet auf nächstes Wochenende, wenn Purim richtig anfängt.

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Wochenende ohne Mama

Door admin op March 13th, 2011

Mama: Dieses Wochenende muss ich kurzfristig nach Stuttgart fahren. Dies bedeutet leider, dass ich dich mein Schätzchen mindestens drei komplette Tage nicht sehe. Was ich von Papa gehört habe, hattet ihr eine gute Zeit, wobei Freitagnacht nicht so gut gegangen war, Samstagnacht dahingegen wieder besser. Am Sonntagabend bin ich überglücklich dich wieder in die Arme schliessen zu können und glücklicherweise habe ich es gerade noch rechtzeitig geschafft, bevor du ins Bett gehst, bzw. Michael hat mit dem ins Bett bringen gewartet bis ich zu Hause war.

 

Das Flugzeug das ich dir mitgebracht habe, schliesst du überglücklich in die Arme. Das Geräuch, dass das Flugzeug machen kann und das ich noch gar nicht entdeckt hatte, findest du innerhalb von zwei Sekunden. Als ich deine Zimmertür hinter mir schliesse, hast du das Flugzeug noch in der Hand. Das wolltest du unter gar keinen Umständen hergeben. Das habe ich dann noch aus deinem Bett geholt als du schliefst.

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Selbst die Treppe runtergehen mit Unterstützung des Geländers

Door admin op March 5th, 2011

Jair denkt: Ich kann bereits selber die Treppe runtergehen. Ich halte mich noch am Geländer fest. Wenn ich anfange die Treppe runter zu steigen weigere ich Mama’s Hand kategorisch, aber zum Schluss akzeptiere ich ihre ausgestreckte Hand meistens doch. Das ist doch etwas einfacher als mich mit beiden Händen am Geländer fest zu halten. Der Lift ist daher nun auch meistens der Buhmann, dort will ich nur noch selten rein.

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