April 2012

Königinnentag

Door admin op April 30th, 2012

Jair denkt: Heute ist Königinnentag, darüber habt ihr mir in der letzten Zeit schon einiges erzählt. Morgens nach dem Frühstück, anziehen und Zähneputzen, fahren wir zusammen nach Amstelveen in Richtung des alten Dorfes. Du, papa, fragst bei der Absperrung ob du deine schwangere Frau und seinen Sohn absetzen darfst und versprichst dann zurück zu kommen. Und das dürfen wir.

Einmal ausgestiegen und beim ersten Stand, wo Spielzeugauto’s verkauft werden, bleibe ich stehen. Ich muss natürlich das schönste raussuchen, aber das ist noch eine schwere Wahl. Du, Mama, willst eigentlich erst nur ein Auto kaufen, dann werden es doch zwei, da ich mich nicht entscheiden kann. Dann kommt Papa zu uns.

Ich darf auf seine Schultern, von dort oben lasse ich die nächsten Meter folgendes von mir hören: “Papa/ Mama schau mal das Auto/ der Traktor/ das Rennauto etc. ist so schön. Und das ist auch ganz toll. Papa, darf ich von deiner Schulter runter”.

Jair denkt: Als du mich nicht mehr tragen kannst, darf ich wieder selber laufen. Du, Mama, fragst ob Papa mich im Zaum halten kann. Du kannst selber nicht mehr so gut bücken, um die Auto’s zurück zu stellen, die ich ständig von den Tüchern der Verkäufer runter fahre. Aber du, Papa, hast auch Probleme mit deinen Händen: deine Salbe vergessen und die Sonne ist nicht gut für deine Hände. Daher willst du zurück. Du gehst vor das Auto abholen und ich schlendere mit Mama zurück zum Anfang des “Vrijmarktes”, wo du uns abholen sollst. Auch auf dem Rückweg, kann ich es natürlich nicht lassen bei jedem Stand an dem Auto’s verkauft werden zu probieren ob sie auch wirklich fahren.

Jair: “Brumm, brumm” ( und dann bewegen die Auto’s sich vom Tuch).

Jair denkt: Du bist davon gar nicht beeindruckt. Und sagst, dass wir keine Auto’s mehr kaufen sondern nur noch den Zug den ich mir so gewünscht habe, aber den finden wir leider nicht. Trotzdem meine Ausbeute für den Tag ist nicht schlecht: 2 Auto’s und eine Lokomotive für das Baby mit der ich allerdings spielen darf, bis das Baby geboren ist.

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“Kannst du bitte still sein”

Door admin op April 22nd, 2012

Jair denkt: Ihr bringt mir bei, dass wenn ihr was erzählt, dass ich dann still sein muss. Wenn ihr also sprecht und ich unterbreche euch, sagt ihr: Erstmal Mama/ Papa aussprechen lassen und dann darfst du was sagen.”

Jair: Mama/ Papa, kannst du bitte still sein, ich will was sagen. (Meistens gefolgt durch endlose Tiraden, die kein Ende finden. Leider kannst du selber auch nicht so gut abwarten, bis Mama oder Papa ausgesprochen haben).

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Spielplatz, Kaninchen und Hühner füttern

Door admin op April 15th, 2012

Jair denkt: Nach meinem Mittagsschlaf gehe ich mit meinem Fahrrad und du, Mama, zu Fuss zu Oma und Opa. Dort werde ich heute abend essen und dann übernachten.

Nach der Ankunft dort, ein wenig Spielen, etwas Trinken und einem Keks, machen Oma, ich und du, Mama, sich dann auf den Weg zum Spielplatz. Wir nehmen auch Grünfutter für die Kaninchen und Körner für die Hühner mit.

Nachdem wir auf dem Spielplatz gespielt habe, sehen wir ein Kaninchen und probieren es zu füttern. Es ist allerdings scheu und so lassen wir das Grünfutter liegen und gehen weiter. Die Hühner kommen auch noch zu Vorschein und sind glücklicherweise etwas weniger scheu. Sobald wir die Körner zugeworfen haben, kommen sie nah dran um die Körner auf zu picken.

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2. Pessachabend

Door admin op April 7th, 2012

Jair denkt: Unser zweiter Pessachabend war auch sehr interessant. Unsere Freunde Davinia, Michaël und deren Kinder Aviva und Eli waren zu Besuch. Den ersten Teil des Seders sassen wir zusammen mit den Erwachsenen am Tisch. Das in Kombination mit Süssigkeiten auf dem Tisch, war leider keine gute Idee. Ich und Eli hatten natürlich nur Augen für die Süssigkeiten. Und dazu noch nicht viel Geduld am Tisch sitzen zu bleiben. Der Seder wurde dann noch mehrmals unterbrochen, da meine extrovertierende und Eli’s introvertierende Art beim gemeinsamen Spiel dazu führten, dass ich ständig gegen Eli’s Spielzeug anstiess und dieses wegnam und Eli dann begann zu kreischen.

Beim “Mah nischtanah” singen, wurde Eli unsicher dadurch, dass ich die Führung nahm beim Singen und sehr laut sang.

Das Suchen der mittleren Matze, war dann wieder ein Ereignis an dem Eli und ich mit Freude teilhaben wollten. Aviva interessierte das nicht so. Nachdem Eli die Matze entdeckt hatte, habe ich sie ihm abgenommen und zu uns gebracht habe, bekamen wir alle ein kleines Geschenk.

Beim Essen hatten wir dann auch nicht mehr viel Appetit. Nachdem Essen das “Ins-Bett-geh-Rituell” war dann wieder ein Spass. Eli und ich gingen einfach und schnell ins Bett. Allerdings begannen wir zu kichern, sobald unsere Mama und Papa aus dem Zimmer waren. Bei Aviva war das etwas schwieriger, daher kam Ihre Mama nochmal und nach einiger Zeit waren wir sogar ruhig.

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1. Pessachabend

Door admin op April 6th, 2012

Jair denkt: Am ersten Abend von Pessach, waren wir zusammen bei Opa und Oma. Dort habe ich erst gegessen. Danach haben wir angefangen den Seder zu machen. Ich habe teilweise mitgehört, teilweise habe ich lieber gespielt als am Tisch zu sitzen.

Zum Singen der “Mah nischtanah”, war ich dann allerdings wieder zurück. Beim Brechen der mittleren Matzah hat Opa erklärt, dass er die Hälfte versteckt und das Jair sie suchen muss und wenn er sie findet, wird er ein Geschenk bekommen. Das zog natürlich bei mir. Ich habe es schnell gefunden und ohne Probleme zurück gegeben, da ich wusste, dass dann ein Geschenk winken würde. Darauf musste ich allerdings noch ein bisschen warten. Nach dem Essen und dem Nachtisch, habe ich mich dann (mit noch etwas Protest) bei Oma und Opa ins Bett legen lassen.

Oma: “Sollen Mama und Papa dich wach machen, wenn Sie gehen”

Jair: “Ja”

Deine Mama war darüber nicht so glücklich, denn die hielt es für besser dich durchschlafen zu lassen. Leider hatte Oma es schon gefragt. Wie wir am nächsten Morgen hörten, warst du auch nicht so glücklich als du nachts rausgefunden hast, dass wir doch weggegangen waren. Dafür wolltest du dann bei Opa und Oma im Bett schlafen.

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